Cartes: “Bald bin ich arbeitslos“

Caazapá: Staatspräsident Horacio Cartes besuchte Caazapá am vergangenen Freitag. Dabei wurden infrastrukturelle Maßnahmen eingeweiht. Zudem gab es weitere interessante Aussagen.

Cartes war, im Gegensatz zu anderen öffentlichen Auftritten, bester Laune und suchte die Öffentlichkeit. Er vergaß sogar Seitenhiebe auf seine politischen Rivalen auszuteilen. Andererseits vermied Cartes auf Missstände hinzuweisen. Er hob die Wasserversorgung in Caazapá hervor, die eine Deckung bei der Bevölkerung in Höhe von 95% erreicht.

„Alle Menschen sind in unseren Augen Passagiere. Sie sitzen in einem Beförderungsmittel und wir müssen versuchen sie alle an die besten Plätze im Land zu bringen. Das schuldet die Regierung ihnen, denn wir erhalten Gebühren von vielen Einwohnern in Form von Steuern und Abgaben“, sagte Cartes.

Der Präsident hob die Sozialprogramme seiner Regierung hervor. Er wolle, so Cartes, nicht nur durch “Wachstumsraten“ bekannt werden sondern den Menschen Aufmerksamkeit schenken. „Bald bin ich arbeitslos und habe mehr Zeit für weitere Besuche im Land“, scherzte er.

Der Leiter von der staatlichen Trinkwasserbehörde in Paraguay, Essap, Ludovico Sarubbi, erklärte, Caazapá gehöre nicht mehr zu den ärmsten Departements im Land aber die Konzentration der Armut sei hoch.

Avelino Dávalos, Gouverneur von Caazapá, betonte, das Departement fühle und sähe sich nicht mehr als arm in Paraguay an. Das sei dank staatlicher Unterstützung und vieler Projekte nun Geschichte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Cartes: “Bald bin ich arbeitslos“

  1. Er soll mir seine Handyummer zustellen, werde den armen Horacio mit monatlich mit 1000 Guaranies unterstuetzen
    aber nur 12 Monate pro Jahr den nach seiner Amtsdauer hat das Jahr wieder 12 Monate und nicht 166 Monate mal Salario Mnimo

  2. Cartes Amigo Sarubbi (auf dem Bild ganz links) und der Gouverneur Davalos, dessen Großvater schon Gouverneur war, sind reiche Leute mit sehr vielen Ländereien in Caazapa. Wenn die was von Armut schwätzen, hört sich das so an, als ob ein Viehzüchter predigt, man solle kein Fleisch mehr essen.

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