Cartes hat viel zu erzählen

Asunción: Die Daten, die jeden Tag ans Licht kommen in Bezug auf den Fall Messer, der wie ein Bruder des Ex-Präsident Cartes ist, sorgen dafür, dass auch er von der Kommission Messer vorgeladen werden muss.

Horacio Cartes hat viel zu erzählen, mehr noch wenn man weiß, was Staatsanwalt Rene Fernandez in Bezug auf Messer sagte. Der international gesuchte Geldwäscher Darío Messer soll auf eigenem Namen Staatsanleihen in Höhe von 2 Millionen US-Dollar über die BASA Bank erworben haben, die Ex-Präsident Cartes gehört. Zudem waren oder sind beide Geschäftspartner und Freunde, was, soweit Cartes sprechen möchte, sicherlich interessant für die Messer Kommission im Parlament wäre, die die Vergehen des Brasilianers untersucht. Vor allem wäre es sichtig zu wissen, was Santiago Peña als irrelevant abtat, ob die BASA Bank wusste, woher die Gelder stammen?

Obwohl ein Cartes Lakaie Mitglied der Kommission ist, hat diese genügend Freiheit um alle Informationen und Dokumente einzufordern, damit der Fall unparteilich abgewogen werden kann. Auch der Ex-Präsident wäre bei der Untersuchung nicht auszuschließen, immerhin hat dieser keine Immunität mehr und die Untersuchung wäre von öffentlichem Interesse.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Cartes hat viel zu erzählen

  1. Bitte ja doch, WIR WARTEN!!! Und warum tut sich nichts in Paraguay? GENAU!!! Alle schlafen und spielen das ach so arme Opfer. Korupcion in Paraguay? Die hat ein jeder selbst zu verantworten!! Nicht rumheulen sondern auf die Strasse gehn!! Gewerkschaften bilden und auch nutzen etc etc.

    1. Mit „auf die Straße gehen und ….“ wird das hier eher nie etwas. Die Paraguayer sind weniger ein rebellisches Volk, dafür eher ein träges Volk. Solange man seine persönliche Ruhe hat und nicht groß gefordert wird, ist „die Welt in Ordnung“. Und wie man an das notwendige Kleingeld kommt um zu leben ist nur eine Frage der Fantasie -und dafür sind die Paraguayer bekannt.

  2. WAS??? Der hat als Ehrensenator und Ehernobrigkeit keine Immunität? In solchen Kreisen hat man die doch einfach. Da müsste man doch endlich die Verfassung ändern. Wo kämen wir den hin, wenn jeder mutmaßliche Kriminelle vor ein Gericht gestellt würde, wo er Gelegenheit bekäme seine Unschuld zu verteidigen.
    Da der Herr Cartes via Vasallen Einsicht in die Gerichtsakten hat, kann er also nun durch seine gut bezahlten Anwälte prüfen lassen, ob es sich lohnt entsprechend Geld locker zu machen, sozusagen als wohlwollende außergerichtliche Einigung, damit die Weste nicht colorado wird, sonder weiß bleibt, oder ob er zu einem Bruder untertauchen möchte.
    Im schlimmsten Falle, wenn ich so viel Heu wie der Cartes hätte, würde ich von einem Amigo eine schöne Insel kaufen lassen und dort den Rest meines Lebens weiterhin im Reichtum genießen. So mit 50-Millionen-Villa, 50-Millionen-Jacht und was sonst noch dazu gehört. Ja, aber leider bin ich ja nur kein kleiner Neider. Dafür aber bin ich noch nie vor Gericht gestanden.

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