Chaco: Bolivianisches Flugzeug aus Kriegszeiten gefunden

Florida: Vor einigen Tagen fand eine Gruppe Interessierter die Reste eines bolivianischen Flugzeuges aus der Zeit des Chaco Krieges. Nach 84 Jahren wird es nun bereit gemacht für ein Museum.

In der Zone von Florida im nördlichen Chaco fand eine Gruppe von Historikern, angeführt von Senator Arnoldo Wiens, die Reste des Curtiss-Wright CW-C14R Osprey mit der Seriennummer 78. Geflogen wurde es von Pilot Major Rafael Pabón. Das Geschütz bediente Feldwebel Mario Calvo. Abgeschossen wurde es am 12. August 1934 bei einem zufälligen Aufeinandertreffen von Kapitän Carmelo Peralta durch Leutnant Rogelio Etcheverry. Die paraguayischen Soldaten waren in der Potez 25 TOE Seriennummer 11 unterwegs auf einer Aufklärungsmission, als sie auf die Bolivianer trafen und angegriffen wurden. Die Leichen der Opfer wurden kurz darauf nach La Paz gebracht, wo sie seitdem begraben sind.

Halb begraben fand man nun das Flugzeug, was eindeutig identifiziert werden konnte.

Aus bolivianischer Sicht waren Pabón und sein Copilot Mario Calvo in den Morgenstunden von der Air Base Madrejón gestartet und hatten gleich ein paraguayisches Flugzeug gesichtet, welches nicht bewaffnet war und nur Aufklärung betrieb. Pabón merkte dies und flog ein paar Pirouetten um das Flugzeug. Der paraguayische Copilot Rogelio Etcheverry hatte jedoch ein Gewehr und beschoss sie, was sie die Kontrolle verlieren ließ und zum Absturz führte.

Wochenblatt / Facebook

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