Chaco: Eine Frage spaltet die Nation

Filadelfia: Auch über seinen Tod hinaus spaltet Lino Oviedo das Land. Seit geraumer Zeit ist er wie ein Stein im Schuh der Mennoniten. Morgen wird es mehr Klarheit geben.

Auch den Antrag von Fabiola Oviedo, Ex-Abgeordnete der Partei Unace und Tochter des ehemaligen Armeegenerals, soll die noch nicht errichtete Straße zwischen Carmelo Peralta und Loma Plata, auch “Ruta bioceánica“ genannt, den Namen General Lino César Oviedo erhalten. Quasi als letzte Tat in ihrer Legislativperiode wurde der Antrag im Abgeordnetenhaus verabschiedet. Nun hoffen die Mennoniten, die keineswegs damit einverstanden sind, darauf, dass der Senat es besser macht und den Antrag missbilligt.

Prominente Befürworter dafür gibt es schon. Senator Juan Carlos Galaverna findet wie die Mennoniten auch, dass der Name der Strecke völlig unangebracht ist. “Will die Familie Oviedo ihm ein Denkmal errichten, soll sie ihr Wohnhaus in “Villa Oviedo“ umbenennen“, waren seine Worte bei einem Interview mit Mina Feliciangeli.

Aber auch der Gouverneur des Departements Boquerón, Edwin Pauls, wie zwei weitere Bürgermeister der Zone sind der Meinung, dass man die Strecke von Grenze zu Grenze nach einem Chaco Bewohner oder bekannten Indigenen benennen sollte. Aber auch “Ruta Choferes del Chaco“ ist ein Name der Anklang findet.

Wochenblatt / La Nación

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