Chaco: Staub und überhöhte Geschwindigkeit

Filadelfia: Die lang anhaltende Trockenheit im Chaco wird zwar versucht mit Befeuchtungen der Straßen entgegenzutreten, jedoch nur im städtischen Bereich. Nahe Campo Aroma kam es wieder zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

An diesem Wochenende kam es im Bereich Campo Aroma zu einem Verkehrsunfall, bei dem Débora Gisela López (37), die an Bord eines Toyota Hilux aus 2014 saß, starb. Berichten zufolge verlor die Frau auf dem Feldweg die Kontrolle über das Fahrzeug und überschlug sich auf dramatische Weise. Obwohl sie schnell ins Krankenhaus überwiesen wurde, kam sie ohne Lebenszeichen an. Ein 17-jähriges Kind überlebte den Unfall.

Ein weiterer Unfall, der sich am vergangenen Sonntag ereignete, war der Zusammenstoß eines Fahrzeugs gegen einen Copaco-Mast an der Harbiner Straße zwischen Boquerón und Chaco Boreal, bei dem der als Daniel Caballero Vázquez (36) ebenfalls die Kontrolle über seinen BMW verlor Der Mann stand zudem unter Alkoholeinfluss.

Wochenblatt / Facebook / Abc Color

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1 Kommentar zu “Chaco: Staub und überhöhte Geschwindigkeit

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das ist eher selten dass sich Autos im Chaco ueberschlagen. Entweder man hetzt wie vom Deibel besessen durch die Gegend und ueberschlaegt sich dann als Folge oder man verliert im Staub, ganz eingehuellt in Staubwolken die Orientierung und kommt ins Schlingern.
    Einige Dummkoepfe ueberholen auch noch in einer Staubwolke und fahren auf die Gegenspur wo es dann immer haeufiger kracht.
    Im Staub faehrt man immer langsamer und ist sich nicht zu schade auch mal 100 Km lang hinter einem anderen Fahrzeug in einer dichten Staubwolke gehuellt hinterherzufahren. Man ueberholt nie in einer Staubwolke.
    Offensichtlich bekam dieses Frauenzimmer etwas hin was wenige Menschen zustande bekommen: sich selbst zu ueberschlagen mit dem Auto ohne Fremdverschulden oder Frontalzusammenstoss. Da sie einen Hilux hatte, so hat es diese Dame verstanden sich irgendwo einen Reichen zu angeln. Danach konnte es dann offensichtlich Torten und Gebaeck hageln.
    BMW’s, Mercedese und andere deutsche Luxuskarren sieht man recht selten im Chaco da diese schon beim ersten Staub in sich zusammenfallen und die Puste ist raus aus dem teuren Gefaehrt und er wird zum Werkstatthueter auf Dauer. Wo Leute aber eher in Staatskassen oder von den Taschen anderer Leute leben, wie in Asuncion und anderen Staedten, da sieht man deutsche Autos – in eher laendliche Gebiete sieht man kaum deutsche Luxusmarken. Auch diese Amaroks von Volkswagen schienen damals beim Dakkar Rally ausprobiert worden sein nur deren Anfaelligkeitsrate ist weit groesser als die japanischer Marken.
    Ja man sollte eventuell inmitten der Wueste die Seidenstrasse feucht halten damit die Kamele und Elefanten nicht zu sehr stauben – dazu schoepfe man nur den Paraguayfluss leer.

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