Ciudad del Este – pures Chaos auf dem Weg der Besserung

Ciudad del Este: Die Provinzhauptstadt von Alto Paraná zeichnet sich schon seit Jahren durch viele Geschäfte und große Unordnung aus. Einen Ameisenhaufen mit ihr zu vergleichen wäre falsch, da in diesem mehr Ordnung steckt. Nach 12 Jahren mit der gleichen Familie im Rathaus bzw. an der Macht wurden die grundlegendsten Probleme der Einwohner nicht gelöst. Eigentlich passierte gar nichts, denn Müll liegt weiterhin auf den Straßen, der Verkehr blieb chaotisch und die Busse sind ein wahres Grauen.

Das Lebensniveau, gemessen am Umfeld und den Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, ist gering. Aus diesem Grund haben sich in den vergangenen Monaten Geschäftsleute mit Architekten getroffen und einen Plan ausgearbeitet, wie die Stadt verbessert werden könnte. Um den „Taniguchi“ Plan vorzustellen, reiste Präsident Cartes am vergangenen Freitag nach Ciudad del Este.

Die Beauftragung des brasilianischen Unternehmens Urbitec, die diesen Plan überwachen soll, kostet 490.000 US-Dollar, wovon schon 250.000 US-Dollar gesammelt werden konnten und wovon auch Horacio Cartes über seine Unternehmen 50.000 US-Dollar spendete. Die Restsumme wird durch Anteile von anderen Geschäftsmännern aufgebracht.

Einer der Organisatoren, Ramírez Chan, erklärte, dass das erste Treffen mit dem Staatschef ihm klar machte, dass es Zeit wird zusammen etwas zu bewegen, weswegen sie begannen an dem Projekt zu arbeiten. Mit der Umsetzung soll der Stadtkern konserviert werden und weitere Touristen sich zu den vorhandenen gesellen.

(Wochenblatt / La Nación)

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5 Kommentare zu “Ciudad del Este – pures Chaos auf dem Weg der Besserung

  1. finde cde nicht schlechter als asu, ausser du willst zahlen und holst die einheimische währung raus, da schauen sie dich an jeje

    aber zum thema, habe letztes mal mit einem älteren hotelbesitzer gesprochen.

    vor 35 jahren war hier nur dreck und schlamm, er erzählte mir wie es langsam nach vorne ging. vorher wollte doch die hauptstadt und ihre chef von cde gar nichts wissen.

    aber in den letzten jahren, gewiss mit schmuggelwaren und vieles mehr, ist es doch eine grössere stadt geworden mit einem grossen umschlag.
    mittlerweile sind soviele brasilianer hier beim einkaufen, dadurch expoldieren auch die mietpreise und vieles mehr. kommisch das passiert in asu nicht, da kommen keine argentinier zum einkaufen. weil nichts vorhanden ist ausser die überteuren shooping center.
    hier fehlt eine wichtige brücke und anbindung an strassen. geschweige dann ein neues zentrum mit sehenswürdigkeiten.

    gut nach 12 jahren wäre es an der zeit neue chefs ins rathaus zuholen…sie haben sich sicher gut versorgt.

    mal schauen was aus dem projekt wird.
    lass mich überraschen.

    den meine meinung kommen jetzt zuviel projekte auf dem markt…diese sind nicht zum umsetzen.

    hut ab vor chartes….er probiert es mit eisener faust.
    halte ihm die daumen

  2. Man braucht nur die zwei Departamentos Itaipua (Encarnacion) und Alto Parana (Ciudad del Este) vergleichen. Itaipua vorbildlich regiert und verwaltet in allen Belangen und Alto Parana ein einziger Sauhaufen wo die Misere herrscht. Warum wohl? Wir wissen es Alle die hier leben. Trotz des Kraftwerks, trotz der Einkaustouristen zum Großteil aus Schmugglern bestehend, kommt das Departamento nicht voran. Ein Armutszeugnis der hiesigen Politiker. Aber dafür stimmen die Bankkonten der Verantwortlichen. Auch Teil der so oft erwähnten paraguayischen Brüderlichkeit.

    1. Stimmt.
      Das wird – wenn überhaupt – noch Jahrzehnte dauern bis zu nur einem kleinen Anflug von Normalität in unserem Sinne. Die Kultur hier ist einfach anders.
      Aber ich hab Land und Leute inklusive die zum Teil grauenvollen Verhältnisse gern bekommen, sonst könnte ich ja heimkehren.

  3. So langsam aber sicher kommt durch Cartes Bewegung in die richtige Richtung in das Land.
    Wenn Ihm keine Felsen in den Weg gelegt werden, wird Paraguay zum Ablauf seiner Amtszeit ein anderes besseres Land sein.
    Ein steiniger Anstieg liegt noch vor Ihm.

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