Coopeduc forciert ihr soziales Engagement

Kolonie Independencia: Die Kooperative Coopeduc forciert weiter ihr soziales Engagement. Ein Aufforstungsprogramm und weitere Projekte schreiten zügig voran.

Die Genossenschaft hat ebenfalls, wie die Kooperative Carlos Pfannl, am kommenden Samstag in Villarrica, Guairá, ihre Generalversammlung und am darauffolgenden Tag Präsidentschaftswahlen.

Sara Mercado (Beitragsbild), die Leiterin der Coopeduc-Zweigstelle im Ortsteil Melgarejo der Kolonie Independencia berichtete, dass die Zahl der Mitglieder von Jahr zu Jahr zunehme. Jedoch stehe nicht nur der Finanzhandel im Vordergrund, sondern auch Dienstleistungen, wie Zuschüsse bei Arztbesuchen, Zahnersatzleistungen oder bei Beerdigungen.

„Jedoch auch das soziale Engagement der Kooperative nimmt immer größere Ausmaße an. Im Rahmen des Projekts Ybytyruzu Respira wurden letztes Jahr mehr als 24.000 Setzlinge einheimischer Bäume ausgebracht“, sagte Mercado.

2017 begann das Aufforstungsprogramm in den Bezirken Ñumi, Villarrica und General Eugenio A. Garay, gelegen im Departement Guairá. Ziel ist es, 300.000 Setzlinge auszubringen. Wer mehr darüber erfahren will kann dies unter der Telefonnummer 0986/102 361 vornehmen.

Ein weiteres Vorhaben begann in 3 de Noviembre, Bezirk Paso Yobai. Kleine Milchproduzenten bekamen eine technische Unterstützung, um ihr Produkt besser zu vermarkten und mehr Gewinne erzielen zu können. Parallel dazu führte ein landwirtschaftlicher Koordinator ein Seminar mit den Erzeugern aus dem Sektor durch.

Das Projekt “Coopeduc Ciuda el Ambiente“ widmet sich speziell dem Umweltschutz. Ziel war es, 40.000 Stück Elektroschrott aus Kleingeräten, Batterien usw. einzusammeln. Insgesamt lag die Zahl aber im letzten Jahr bei 88.870, die in 18 Distrikten von Guairá und den Zweigstellen der Genossenschaft von Caaguazú, Caazapá und Alto Paraná abgegeben wurden.

Wochenblatt

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1 Kommentar zu “Coopeduc forciert ihr soziales Engagement

  1. Interessant wäre zu erfahren, wie das „soziale Engagement“ (Zuschüsse bei Arztbesuchen, Zahnersatzleistungen, Zuschüsse zu Beerdigungskosten – eigentlich eher Versicherungsgeschäfte) sowie die erst langfristig als Gewinn zu Buche schlagenden „Aufforstungsprogramme“ (wenn überhaupt Gewinne dann frühestens in 12-15 Jahren) in der Bankbilanz der Kooperative ausgewiesen werden. Oder sind das völlig separate Verantwortungs- und Bilanzbereiche, die von den Finanzgeschäften der Kooperative völlig getrennt sind, sowohl im Risiko als auch im möglichen Gewinn? Und wer überwacht bzw. kontrolliert das Ganze? Externe oder interne Finanzspezialisten und Buchhalter?

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