Coronavirus: Zwei Europäerinnen wegen Quarantäneschutz Verstoß angeklagt

Maciel: Zwei Frauen, die am 16. März nach Paraguay einreisten und sich danach auf die Wohnanlage im Distrikt Tájy in Caazapá bewegten, wurden heute von der örtlich zuständigen Staatsanwaltschaft wegen Verstoß gegen das Gesetz zur Einhaltung der Quarantäne angeklagt.

Die Schweizerin Tania Leonore Noll und die Italienerin Xhenei Xhelilaj kamen am 16. März in Paraguay an und wurden von der Staatsanwältin aus Caazapá, Laury Vazquez, wegen der Nichteinhaltung der Quarantänevorschriften laut Gesetz N° 716/96 angeklagt.

Die Angeklagten wurden bei ihrer Einreise auf die Notwendigkeit der privaten Quarantäne hingewiesen, setzen sie anscheinend wohl nicht um. Eine von beiden brachte ihre minderjährigen Kinder mit.

An besagtem Datum kamen die Frauen an und wurden zu der Wohnanlage gebracht. Kurz darauf, am 20. März, sollen sie in Caazapá unterwegs gewesen sein, wo sie die komplette Bevölkerung und dem Eigentümer eines Geschäfts einem unnötigen Risiko ausgesetzt haben, als sie da Sachen kaufen. Die Staatsanwältin forderte vom zuständigen Gericht eine Überwachung der Gesundheitsvorschriften durch das Centro de Salud im Distrikt Tajy.

Wochenblatt / Ministerio Publico