Covid-19: Nun steigt Zahl der Infektionen besonders im Osten des Landes

Asunción: Neben fünf neuen Toten innerhalb der letzten 24 Stunden, kam es auch zu 315 neuen Infizierten, davon 188, wo keine Zuordnung möglich ist. 75% davon kommen aus Ciudad del Este und Umgebung.Jetzt scheint besonders Vorsicht geboten zu sein.

Die Gesamtanzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie erhöht sich damit auf 6.375 Menschen. Die Anzahl der Toten sprang auf 66 und die Anzahl der Infizierten ohne wissentlichen Kontakt stieg sprunghaft auf 188, wovon der Großteil aus Ciudad del Este stammt, was ein Zeichen dafür ist, dass die Grenze da so viel Löcher ausweist wie ein Schweizer Käse. Die Betten der Intensivstation sind zu 65% ausgelastet.

Die Covid-19 Fälle ohne erkennbaren Kontakt zu einem Infizierten sind in folgender Weise aufgeteilt: 99 aus Ciudad del Este, 18 aus Hernandarias, 16 aus Presidente Franco, fünf aus Minga Guazú und zwei aus Santa Rita, allesamt in Alto Paraná. Dazu kommen 16 aus Asunción, sechs aus Fernando de la Mora, fünf aus Itauguá, vier aus Caacupé, vier aus San Lorenzo, zwei aus Areguá und zwei aus Luque. Vereinzelte Fälle gab es auch in Minga Porã, Caaguazú, Capiatá, Coronel Oviedo, Itá, Lambaré, Mariano Roque Alonso, Tomás Romero Pereira und Ypané.

Wochenblatt / Ministerio de Salud

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4 Kommentare zu “Covid-19: Nun steigt Zahl der Infektionen besonders im Osten des Landes

  1. Es wird langsam langweilig.
    Ich kenne Leute, verstreut über die Erde und keiner kennt einen ‚Erkrankten‘.
    Labert uns doch nicht mit den feuchten Träumen der selbsternannten Elite voll.
    Freiheit wird es mit diesen Satanisten nicht mehr geben, ergo: weg damit.

  2. Die jetzige elite hätte vor 30 jahren abgewählt werden müssen. Den einzigen sinn, den die demokratie hat, ist immer die opposition zu stärken und die parteienlandschaft zu verändern. Nur so gibt es gewisse änderungen und nur so gibt es eine gewisse chance eine kleine gruppe hinter den kulissen nicht dauerhaft an der macht zu haben. Was tun die leute aber egal wo? Eben. Und das zieht sich durch alle bereiche. Corona ist jetzt nur neu hinzugekommen.

  3. Nein, Zardoz, warum h#tte eigentlich die jetzige Elite vor 30 Jahren abgewählt werden sollen? Da war sie ja noch nicht einmal an der Regierung. Denn die erste wirklich vom Volk gewählte Regierung nach dem Umsturz am 3. Februar 1989 war erst die Regierung des Liberalen Washmoshy, wenn er sich auch als Colorado ausgegeben hatte, um vom dem rührigen General Alfredo Stroessner als „Chef“ für die paraguayischen Belange in der „Binacional Itaipú“ akzeptiert zu werden. Also Lügen und Klauen konnte er bereits, dazu brauchte er keinen Unterricht mehr, und war deshalb auch vorzüglich geeignet, um einer „dämokratischen“ Regierung vorzustehen. Daran hat sich bis heute noch nichts geändert, und es gab seit der „Antritts-Regierung“ der Dämokratie noch keine einzige, die der einstigen Regierung Stroessner das ‚Wasser reichen konnte. Gut, man konnte eben den Paraguayern eben auch glaubhaft machen, daß die „Dämokratie“ als die angebliche Volksherrschaft die beste Regierungsform sei, die man sich vorstellen konnte. Nun, wer die Dämokratie aus seiner europäischen Heimat beretis kannte, der wußte bereits, was Paraguay damit erwarten werde. Auch ich wußte es, und konnte deshalb schon 1989 den dämokratie-begeisterten Paraguayern erzählen, was inzwischen bereits eingetroffen ist. Denn die nachträglich so verhaßte Stroessner-Regierung wurde plötzlich zu einer „dunklen Zeit“ in der Geschichte Paraguays erklärt, denn jatzt hatte man ja die Dämokratie, in welcher es unter anderem auch keine Korrution mehr geben kann. Nun, heute kann man die Bilanz ziehen, daß die Korruption seit dem 3.2.1989 noch um ein Vielfaches angewachsen ist. Was bis zu jenem Datum sich „Korruption“ nannte, das war eher ein Spielchen nach dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, also noch sehr idillisch, verglichen mit der heutigen gefräßigen Korruption, in welcher jeder meint, er müsse sein Vorgänger am selben Schreibtisch noch übertreffen. Sah man in der angeblich „dunklen Zeit“ Paraguays z.B. prächtige Bauten in den Stadtteilen, wo größtenteils die Inhaber ansehnlicher Firmen wohnte, so war das klar, warum sollte sich eigentlich ein Großunternehmer nicht so ein Haus leisten können. Schaut Euch heute mal um, wo die schönsten und luxuriösesten Wohnhäuser stehen, und fragt mal nach, wer den wohl der Eigentümer desselben sein könnte. Oder die wunderschönen Jachten auf dem Rio Paraguay, die wunderbaren Schlitten, die durch die Mcal.Lopez rauschen, usw.usw.usw., das sind nicht mehr nur etwaige Großunternehmer. Das sind in erster Linie öffentliche Bedienstete, ob nun Minister oder einfacher Verwaltungsangestellter, die auch schon Blut geleckt haben, Leute die in Verwaltung und auch in der Justiz tätig sind und teilweise nicht einmal sehr hohe Posten bekleiden. So weit ist also die Korruption in Paraguay schon gediehen!!!!! Ich höre heute noch das alberne Geschrei auf den Straßen Asuncions in den ersten Tagen nach dem 3.2.1989. „Nie mehr Korruption!!!!!!!!!!!!!!“ Ja, das haben Sie Euch erzählt, liebe Paraguayer. Aber heute solltet Ihr daraus gelernt haben und solltet inziwschen auch wissen was Euch die Dämokratie gebracht hat. Und jetzt solltet Ihr Euch mal die Frage stellen, die bereits Zarzoz schon weiter oben getsellt hat: Was ist denn der einzige Sinn der Demokratie??? Nun, wir sollten schon wissen, wovon wir reden, denn die Demokratie in dem Sinne, wie man diese heute noch allen Völkern der Welt wie Honig um den Mund schmieren kann, gibt es nicht und hat es noch nie gegeben, weil dieses Regierungsmodell schon gar nicht realisierbar ist. Es gab noch nie auf der Erde ein Volk, das sich selbst regiert. Trotzdem aber steht selbst in Dachländern frech die folgende Behauptung in Grundgesetzen und Verfassungen: „Alle Macht geht vom Volke aus“. Eine noch unverschämtere Lüge gibt es nicht und hat es auch noch nie gegeben. Unseren Vorfahren erzählte man noch das Märchen, die Demokratie stamme aus dem alten Griechenland, als in jedem Dorf auf dem Marktplatz sich das „Volk“ versammelte und die Entschlüsse fasste. Nun, das waren nicht mehr als Bürgersammlungen, die es auch heute noch in jedem Dorf gibt, die aber eher informativen Charakter haben und keine Beschlüsse faßte. Auch in den altgriechischen Dörfern waren bei diesen Bürgerversammlungen bereits Versammlungsleiter zugegen, die dann die Meinung bzw. die Denkweise der Bürger den Regierenden vortrugen. Dann erzählte man auch von der germanischen Demokratie beim Thing unter der Eiche. Nun, auch da sind unsere Geschichts-Lehrer sehr enttäuscht, denn auch dort werden sie nicht fündig. Unsere Vorväter hatten auch schon ihre vom niedrigen Volk anerkannten und auf den Schild erhobenen Führer, ganz einfach die Tapfersten und Fähigsten. Das ganze Mittelalter hindurch, in Zeiten schrecklichster Schreckensherrschaften, träumte man deshalb von einer gewissen „Demokratie“, die es mal in Griechenland und in den germanischen Wäldern gegeben habe sollte. Und es war, im selben Jahre 1776, im selben Jahr der Gründung der USA, als ebenfalls in den USA auch die Weltloge der Freimaurerei gegründet wurde, und die in geschwollenen Worten, die niemand verstand, weil diese sich sogar gegenseitig widersprechen, von einer „Demokratie“, einer „Republik“, von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, also mit durch durchweg nichtssagenden Schlagworten. Die erste Hauptprobe, um die Dämokratie in Europa einzuführen, war die Französische Revolution 1789. Trotzdem aber passierte, was zwangsläufig passieren mußte. Wenn man dem Voik etwas verspricht, was nicht machbar ist, dann rebelliert das Volk. Man hatte ihm versprochen, in der Dämokratie werden das Volk selbst regieren, und es versteht sich von selbst, daß so ein Versuch nur in einem beispiellosen Blutbad enden kann, was dann auch passiert ist. Für den hohen Arbeitsanfall mußte man sogar eine Köpf-Masschine erfinden,. Und als man die Guilliotine abschaltete, übernehm wiederum eine diktatorische Regierung die Geschicke Frankreichs, und sprang um mit den Ländern Europas, wie ein Flurbereinigungsamt mit den Läbndereien rechtloser Bauern. So sucht man also die herrliche „Dämokrartie“ schon seit genau 231 Jahren, und hat diese bis heute noch nicht gefunden. Nur wird eben mit diesem Wort nach wie vor kräftig geschleimt. Denn nach wie vor werden die Völker ´ber diese Dämokratie recht unverschämt angelogen. „Demokratie“ bedeutet nämlich auf altgriechisch nicht etwa „Volksherrschaft“, wie man schon seit Hunderten von Jahren dem Spießer nach wie vor weismachen will. Denn „Demo“ ist nicht das Volk, sondern das Dorf, die Gemeinde. Daher sind also die einstigen Zusammenkünfte der Bürger im alten Griechenland rein als „Bürgerversammlungen“ zu verstehen. Letztlich ist dann der einzige Sinn und Zweck einer sogenannten Demokratie die Diktatur. Man bekämpft jede nur sich regende Oppositionspartei bis aufs Blut, erklärt sie als unwählbar die demokratie-feindlich, und wenn dann keine in Frage kommende Oppositionspartei mehr vorhanden ist, dann gründet man eben selbst eine, nur um den demokratischen Schein zu wahren. Das beste Beispiel ist gerade in Deutschland zu sehen. Das ist letztlich der Sinn und Zweck der Demokratie, nicht mehr und nicht weniger. Auch in Paraguay herrscht eine Partei, die ihre Opposition am selben Trog mitfressen läßt, und diese sogenannte Oppositionspartei hat dann auch keine Lust mehr, etwa selbst die Verantwortung der Regierung zu übernehmen.

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