“Cucho” Cabaña und der Abgeordnete Ulises Quintana wurden angeklagt

Asunción: Nach einer Reihe von schikanierenden Rechtsmitteln, zu denen auch Anfechtungen gegen mehr als 40 Staatsanwälte gehörten, erhob die Staatsanwaltschaft schließlich Anklage gegen Reinaldo Javier Cabaña Santacruz, alias “Cucho”, den Abgeordneten Ulises Quintana (HC) und 22 weitere Personen, die im Rahmen der Berilo-Operation in Alto Paraná im September 2018 verfolgt wurden.

Laut dem vom stellvertretenden Staatsanwalt der Drogenbekämpfungseinheit Marco Alcaraz unterzeichneten Vermerk wurde Reinaldo Javier Cabaña Santacruz als Täter des internationalen Drogenhandels und der Kommerzialisierung von Drogen sowie der kriminellen Vereinigung angeklagt, während der HC Abgeordnete Ulises Quintana wegen Geldwäsche und krimineller Vereinigung angeklagt wurde. Die anderen 22 Angeklagten wurden ebenfalls wegen strafbarer Handlungen im Zusammenhang mit internationalem Drogenhandel und Geldwäsche angeklagt.

Nach dem von Staatsanwalt Alcaraz vorgelegten Dokument droht “Cucho” Cabaña eine Strafe von bis zu 25 Jahren, während Abgeordneter Quintana wie die anderen Angeklagten in diesem Fall mit einer Strafe zwischen 5 und 15 Jahren rechnen muss.

Die Anklage gegen die 24 Personen wurde schließlich am vergangenen Samstagabend erhoben, als der Oberste Gerichtshof die Ablehnung der Generalstaatsanwältin Sandra Quiñonez als letztes Mittel zur Verzögerung des seit fast vier Jahren andauernden Prozesses zurückwies, erklärten Quellen aus der Staatsanwaltschaft.

Mit allen Beweisen

Ein sehr wichtiges Detail in diesem speziellen Fall ist, dass mit dieser Anklageschrift das Garantiegericht der Richterin Alicia Pedrozo bereits alle Beweise und Elemente erhalten hat, die von der Staatsanwaltschaft in diesem Fall als Beweismittel gesammelt wurden. Es sei darauf hingewiesen, dass die verspätete Vorlage von Beweismitteln durch die Ermittlungsbeamten ebenfalls ein Grund für die Verlängerung der Fristen war.

Danach muss Richterin Alicia Pedrozo nun einen Termin für die Vorverhandlung festlegen, bei der entschieden werden muss, ob der Fall auf Antrag der Staatsanwaltschaft in eine mündliche und öffentliche Verhandlung überführt wird.

Am Morgen des 6. September 2018 führten Agenten des Nationalen Sekretariats zur Drogenbekämpfung (Senad) unter der Leitung von Staatsanwältin Lorena Ledesma 20 Razzien in Ciudad del Este durch, beschlagnahmten 23 hochwertige Fahrzeuge, 21 kg Kokain und nahmen “Cucho” Cabaña und acht seiner damaligen Hauptmitarbeiter fest. In den folgenden Tagen wurden weitere Mitglieder der kriminellen Struktur, die für den Kokaintransport nach Brasilien verantwortlich sein soll, verhaftet, darunter auch der Abgeordnete Quintana, wie es heißt.

Wochenblatt / Abc Color

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