Das Glück hatte Patty verlassen

Limpio: Dass nicht alles ganz sauber zugeht in Limpio ist keine Neuigkeit. Eine Friseuse, die bei jemand zu Hause african Dreadlocks machte, bekam am Ende einen Kommentar, den sie so nicht erwartete.

Einmal im Haus der Kundin und schon über der Hälfte der Dreadlocks fertig, sagte die Klientin, dass sie kein Geld habe, aber ihr Ex-Freund ihr heute Nachmittag welches transferiert und sie dann die Rechnung damit begleicht.

Die Dreadlocks, so wie viele Stars sie schon trugen, kosten normalerweise 450.000 Guaranies. Seit November bietet Patty Paniagua diese jedoch für 250.000 Guaranies an. Für die 8 Stunden Arbeit wurde sie nicht entlohnt, weswegen sie sich dafür entscheid, die Kundin in Facebook zu etikettieren und somit ihr Probleme zu bereiten.

“Ich hatte viel Geduld mit ihr, einmal konnte sie nicht gleich zahlen und zahlte auch später. Doch gestern riss mir der Geduldsfaden, da sie sagte sie könne nicht zahlen weil sie Krebs hat. Doch ich weiß, dass das nicht stimmt. Damit andere das nicht auch probieren, musste ich sie etikettieren“, sagte Patty.

„Kaum war der Post in den sozialen Netzwerken, meldete sich ihre Mutter bei mir und bat mich alles zu löschen in Verbindung mit dem Versprechen 200.000 Guaranies zu zahlen“, schloss Patty Paniagua ab.

Wochenblatt / Extra

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2 Kommentare zu “Das Glück hatte Patty verlassen

  1. Mir wäre dort auch der Geduldsfaden gerissen. Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, dann verzichte ich, oder arbeite und spare. Es gibt immer Arbeit, auch wenn sie einem vielleicht nicht gefällt, und wenn es einem das nicht wert ist, dann kann man auch ruhig verzichten. Es ist eine Schande, dass ein Großteil der Gesellschaft sich nicht darum schert, ob sie in Informconf eingetragen sind oder nicht. Schwarze Listen sind nicht schön, aber notwendig, um andere zu schützen.

  2. Albert E. Neumann

    Wenn hier gleich jeder jeden, der ihn gelinkt hat (jo, hä, hä, i cum dann schon bezahlen, leider ist gerad das Meerschweinchen gestorben und Streichhölzl um Müll abzufackeln hob i au keis mehr, warten bis cobrar), dann wäre Facebock voller Fotos von Millionen Einheimischen.