Das Heldentum der paraguayischen Frauen

Asunción: „Mit dem Segen voller Energie und Geist dank dem Papst Franziskus bin ich ermutigt, den Kampf für alle Notwendigkeiten in Paraguay weiterzuführen“, schrieb Cartes nach dem Besuch im Vatikan über seinen Twitter Account. Aber auch Franziskus lobte das Land und das Heldentum der Frauen.

Der Papst gab ein Interview in der spanischen Tageszeitung El Pais. „Das berühmteste und größte Beispiel, stellvertretend für andere Länder, war der Krieg“, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt bezüglich der Liebe zu einem Land im Gegensatz zum persönlichen Vorteil.

Franziskus schnitt weitere Themen wie Migration und die Situation in Lateinamerika an. Er betonte, die Latinos kämpfen, um Hindernisse aus der Geschichte zu überwinden auch wenn Politiker andere Interessen suchen würden.

„Für mich ist das beste Beispiel die Situation nach dem Krieg in Paraguay. Viele Männer starben und das Land lag praktisch in den Händen der Frauen. Sie erhoben sich und verteidigten die Kultur, den Glauben und die Sprache. Das gelang ihnen in höchstem Maße. Für mich sind die paraguayischen Frauen die tapfersten in Amerika. Das ist ein Fall von einer Einstellung, die nicht mehr wieder kam“, erklärte Franziskus.

Er lobte ebenfalls die lateinamerikanische Migration auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen und kritisierte Politiker, die nur ihren eigenen Vorteil suchen und nicht die Bedingungen des Landes verbessern würden.

„Korrupte Politiker verkaufen das Land an fremde Mächte, sodass sie immer reicher werden. Auch in unserer argentinischen Geschichte gab es solche Menschen. Lateinamerika muss nun endlich mit solchen politischen Formationen aufgerüstet werden, die wirklich den Kontinent voran bringen und die Verbesserungen für alle Einwohner bringen“, erklärte der Papst weiter.

In dem 23-minütigen Gespräch zwischen dem Papst und dem Staatspräsident Horacio Cartes vergangene Woche ermutigte er ihn, den Kampf gegen die Korruption und die Arbeit für die Armen unermüdlich fortzusetzen.

Quellen: Hoy, Ultima Hora

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8 Kommentare zu “Das Heldentum der paraguayischen Frauen

  1. und das wird Cartes auch tun.. übrigens, was die Korruption betrifft. so etwas gab es auch noch nie: http://www.denuncias.gov.py/ssps/

    1. „In dem 23-minütigen Gespräch zwischen dem Papst und dem Staatspräsident Horacio Cartes vergangene Woche ermutigte er ihn, den Kampf gegen die Korruption und die Arbeit für die Armen unermüdlich fortzusetzen.“

      Hab ich nichts entgegenzusetzen. Der Papst haette noch dazu sagen sollen, dass Cartes alle korrupten Politiker kraeftig in den Ar**** treten soll, wenn sie nicht gehorchen – alle ohne Ausnahme. Oder glaubt der Papst, dass alle Menschen in Paraguay „gut“ seien?

  2. Hendrik Jansen

    Bestimmt einen göttlichen Rat. Er ist ja der Stellvertreter Gottes auf Erden und außerdem unfehlbar. Das haben schon viele Päpste vor ihm bewiesen. Die Erde ist eine Scheibe , die Sonne dreht sich um die Erde usw.usw. Wer anderer Meinung war, war ein Ketzer und wurde exkommuniziert oder verbrannt. Das ist heute glücklicherweise anders.

    1. Hendrik Jansen, du hast ja recht. Ich wehre mich nur dagegen, stets nur auf der bzw. den Kirchen herum zu hacken. Daß die Erde eine Scheibe wäre, war zu der damaligen Zeit allgemeiner Wissensstand und wurde nicht nur von der Kirche so gelehrt. Aber werfen wir unseren Blick doch nicht immer so weit in die Jahrhunderte zurückliegende Geschichte. Was wurden unseren Eltern und Großeltern schon alles für Blödsinn gelehrt und wie viele Millionen Menschen mußte dafür sterben? Die Kommunisten seit Lenin & Stalin versuchten mit Gewalt ihre selig machende Ideologie zu verbreiten. Widerspruch wurde nicht geduldet. Über 50 Mio. Russen wurden alleine aus diesem Grund grausam hingerichtet oder mußten in Straflagern (Gulag) elendiglich zugrunde gehen. Die Nazis mit ihrem Rassenwahn vernichteten ca. 5 Mio. Menschen jüdischen Glaubens und hatten über 30 Mio. Menschen durch ihre Eroberungskriege auf dem Gewissen. Noch heute haben wir Deutsche darunter zu leiden. Gegen all diese Massenmorde und Kriegstoten sind die Verbrechen der Katholischen Kirche beinahe nichts und dennoch werden sie immer und immer wieder aus der Mottenkiste der Geschichte hervor geholt.

      1. Hendrik Jansen

        Es geht bei meinem Kommentar primär um die Aussage. Der Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden ist unfehlbar. Das ist christlicher Glaube!! Und viele dieser Päpste, die diesen Glauben repräsentieren, haben ihn schändlich verraten, indem sie ein Lotterleben führten und auf den Glauben sch…! Entschuldigung. Es gab eine Zeit das gab es drei Päpste und jeder von ihnen wollte der Richtige sein. Wenn schon die Oberhäupter ihren Glauben verraten, was soll er (der Glaube) dann Wert sein? Wasser predigen und Wein saufen, Liebe predigen und Hass verbreiten. Waffen segnen und jeder Kriegspartei einreden: Gott ist auf unserer Seite. Wenn es je einen Gott gegeben hat, ist er schon lange lange tot!