Das Image von Paraguay ist stark beschädigt

Asunción: Offizielle Behördenvertreter drückten ihre Besorgnis aus, was mit einer Frau passiert ist, der Drogen in ihren Koffer platziert wurden. Man bedauert den Vorfall und erklärte, dass durch diese Vorgehensweise das Image von Paraguay stark beschädigt worden sei.

Gustavo Sandoval, stellvertretender Sicherheitsdirektor am Flughafen Silvio Pettirossi, bedauerte, was mit der Paraguayerin passiert war, die Drogen in ihren Koffer platziert bekommen hatte. Er betonte, dass das Ereignis dem Image Paraguays großen Schaden zufüge.

„Der Schaden, den wir Paraguay zugefügt haben, der Schaden, den diese Organisation angerichtet hat, ist schrecklich. Das Luftsicherheitssystem auf der ganzen Welt ist sehr streng, wir haben Standards, die wir einhalten müssen, weil wir international überprüft werden“, sagte der stellvertretende Sicherheitsdirektor in einem Interview mit Telefuturo. Er erwähnte, dass vor dem Scanner, an dem die Koffer der Reisenden vorbeikommen, diese von Anti-Drogen-Hunden “beschnuppert“ werden und das Sicherheitsteam auch von der US-amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde und der Europäischen Gemeinschaft zertifiziert sei. Zudem würden alle festgelegten Anforderungen in Bezug auf die Technologie erfüllt.

Sandoval gab an, dass es von dem Moment an, in dem das Gepäck auf den Wagen geladen wird, um zum Flugzeug gebracht zu werden, nach dem Durchlaufen des Scanners nicht länger als eine Minute dauern kann, um das Flugzeug zu erreichen. Er betonte, dass der Koffer der Paraguayerin nicht geöffnet werden könne in den “dunklen Flecken“ des Flughafens. Bisher wurden Juan Carlos Gastón Acuña Giménez, Juan Cecilio López Arzamendia, Damacio Brítez Ávila, Omar Agustín Gómez Cuéllar, Francisco Javier Torres Ortiz und Luis Enrique Zayas Garay für diesen Fall angeklagt.

Wochenblatt / La Nación

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2 Kommentare zu “Das Image von Paraguay ist stark beschädigt

  1. DerEulenspiegel

    Keine faulen Ausreden! Irgendwie müssen die Drogen ja schließlich in den Koffer gekommen sein. Folglich ist das Überwachungssystem nicht hinreichend funktionsfähig (so wie die paraguayischen Ampelanlagen) oder ein Großteil des Personals ist blind & taub, bzw. involviert. Es entspricht paraguayischer Mentalität, im Nachhinein alles zu relativieren, jegliche Schuld von sich zu weisen, mehr noch, stets die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben. Vieles im Land entspricht eher dem System von Burkina Faso. Welchen Ruf will man da noch verlieren?

  2. Der feine herr bedauert wohl eher das das Geschaeft aufgeflogen ist und das Kokain verloren ging. Ebenso wird er es bedauern, das zukünftig die Beiladungen in Flugzeugen aus Paraguay genauer in den Ziellaendern begutachtet werden?