Kokain im Koffer: Den Tätern auf den Fersen

Asunción: Francisco Javier Torres Ortiz, Omar Agustín Gómez Cuéllar und Damacio Brítez Ávila sind die drei Mitarbeiter der zivilen Luftfahrtbehörde (Dinac). Sie sind Teil der Gruppe, die 23 kg Kokain in den Koffer einer unbescholtenen Passagierin verstauten.

Sie wurden gestern Morgen verhaftet. Zudem kommt noch Juan Cecilio López Arzamendia, ein Mitarbeiter des Unternehmens Longport, die am Flughafen Silvio Pettirossi den Bodenservice auf dem Rollfeld übernehmen. Er wurde bereits am vergangenen Donnerstag um Mitternacht festgenommen.

Die Staatsanwältin Lorena Ledesma, die die Ermittlungen in dem Fall leitet, versicherte gestern, dass noch alles offen sei und keine Hypothese ausgeschlossen werde. Sie erklärte, es müsse noch untersucht werden, wie der Stoff in den Flughafen gelangt sei, wie das Gepäck manipuliert worden sei und wer für die Warnung vor der Sicherheit verantwortlich sei, die an einer Station gegeben werden müsse.

Die Paraguayerin Fany del Pilar Sosa wurde am 8. Mai auf dem Flughafen Madrid festgenommen. In ihrem Koffer befanden sich die 23 Kilo Kokain, die ihr in einen ihrer drei Koffer gepackt wurden. Am vergangenen Donnerstag wurde sie freigelassen, nachdem festgestellt wurde, dass sie nur ein Opfer eines Plans war.

Zunächst waren in am Flughafen vier Personen festgenommen worden, drei davon Dinac-Funktionäre, die später freigelassen wurden. Der vierte wurde jedoch strafrechtlich verfolgt und ist ein Mann, der für das ausgelagerte Unternehmen Air Europa arbeitet. Der Mann wurde als Luis Enrique Zayas (23) identifiziert, der wegen Drogenhandel und krimineller Vereinigung angeklagt ist.

Die Operationen werden gemeinsam von Vertretern des Nationalen Anti-Drogen-Sekretariats (Senad), der Staatsanwaltschaft, in Abstimmung mit der Zolldirektion durchgeführt.

Flughafenangestellte werden verdächtigt, in Absprache mit ausländischen Mitarbeitern Drogen in Koffern versteckt zu schicken.

Wochenblatt / Última Hora

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