Das Piraten-Restaurant

Villarrica: In der Hauptstadt von Guairá hat sich ein neuer Gourmet-Tempel etabliert, den viele Neueingewanderte als “Geheimtipp“ handeln. Das Piraten-Restaurant im Komplex El Faro Resort kennen nicht viele.

Etwas außerhalb gelegen, wenige hundert Meter entfernt, an der Fernstraße 8 im Ortsteil Lemos von Villarrica, ist der Komplex angesiedelt.

Wer Lust auf eine Küche, die mediterran ausgerichtet ist, findet diese im Restaurant “El Pirata del Faro“.

Auf der Speisekarte gibt es eine Vielzahl von Pizzen, die in einem Tatakua hinter einer Glasscheibe direkt vor den Gästen zubereitet werden. Aber auch Meeresfrüchte, Paellas, Pastas und Gegrilltes, letzteres jedoch nur in geringer Auswahl.

Ein Wort zu den Preisen, die für die angebotenen Gerichte, durchaus fair und ihre Berechtigung haben. Pizzas beginnen bei 40.000 Guaranies, Paellas sind ab 125.000 Gs. möglich, wohlgemerkt für 2 Personen und ein Picanha vom Grill für 85.000 Guaranies. Die Portion langt aber auch für zwei Gäste, wie im eigefügten Bild zu sehen, ebenso das Rinderfilet. Dies sind leider die einzigen Essen für echte Fleischliebhaber, zudem fehlen Salate gänzlich auf der Speisekarte.

Der Service ist freundlich, aber es fehlt noch etwas an Professionalität. Bei unserem Besuch kam die Weinflasche geöffnet an den Tisch und es wurde kein Probierschluck eingegossen, aber die Herzlichkeit des Kellners überspielte das wieder, nachdem man im Weinregal selbst stöbern durfte, was einem wohl am besten schmeckt. Und da lassen sich einige edle Tropfen entdecken, die zu adäquaten Preisen genossen werden können.

An das Restaurant ist das El Faro Resort eingegliedert, ein Hotelkomplex mit wenigen Zimmern der gehobenen Preisklasse, den aber schon Touristen oder auch Einwandererwillige entdeckt haben. Im Restaurant war die deutsche Sprache bei unserem Besuch an den Nachbartischen deutlich zu hören.

Geöffnet hat das Restaurant Montag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Samstag und Sonntag von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr und abends von 20:00 Uhr bis 00:00 Uhr.

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4 Kommentare zu “Das Piraten-Restaurant

  1. Kommt auch immer auf den Pizzaboden drauf an. Ich meine, kaufe ich eine für 10 Mi (ca. 1,5 €) im Supermercado, dann verlange ich auch nicht viel. Deshalb geht es ja in die Pizzeria. Und was bekommst da serviert? Die gleich Pizza. Einfach ein wenig viel teurer. Meiner Meinung nach sollte sich eine Pizzeria nur dann Pizzeria schimpfen, wenn der Teig auch vom Italiener ist (Sauerteig heißt das glaube ich, im Steinofen gemacht). Ich kenne den “Geheimtipp“ aus dem Bericht nicht, hoffe aber, dass es sich bei den Pizzen um echte Pizzas handelt, die sich auch als solche schimpfen dürfen, nicht wie die undefinierbare Maße, die man hierzulande sehr oft serviert bekommt. Heiß kann man sie gerade noch essen, aber abgekühlt ungenießbar. Echte Pizzas schmecken auch kalt.

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  2. Pizzaboeden bestehen nicht aus Sauerteig (Roggenmehl) sondern aus Weizenmehl. Die Mehlsorte 0000 gibt die besten Boeden und keine Betondeckel. Pizza hat bei geringem Materialeinsatz die groesste Rendite.

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  3. Warum nur muss alles an Rindersteaks ein Aussehen von Steinkohle haben? Ich traue mich gar nicht, dass medium rare gebraten Steak anzuschneiden. Durch und durch ein Steak. Pizzen für 5 € und mehr? Ist ja klar, dass man da am Nachbartisch eher Deutsch hört.
    Eigentlich schade drum.

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  4. Das Lokal scheint wohl wirklich ein Geheimtipp zu sein.
    Online findet man ja nichts zu “El Pirata del Faro”, aber dafür das “El Faro Resort”. Vielleicht sollte man bei einem Namen bleiben. Von den Bildern her sieht’s wirklich einladend aus und ich hoffe, es ist besser, als Marisquería Valencianos, wo meine Schwägerin und ich unser Essen nach gut einer Stunde bekamen und unsere Männer drei Stunden(!) nach uns. Wir hatten eine Platte mit Meeresfrüchten und die Männer hatten Paella. Schade, dass dieses Lokal es so weit draußen ist, aber wenn’s wirklich gut ist, lohnt es sich ja. Die Rezensionen in Google sind aber … stark gemischt.

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