Das tödliche Kabel

Canindeyú: Es verunglückten viele Personen an dem Osterwochenende, das noch nicht vorbei ist. Leichtsinn oder Alkohol führten zu Unfällen, es gab aber auch traurige Schicksalsschläge.

Eine junge Frau starb, obwohl sie keine Schuld an dem Unfall traf aber trotzdem fahrlässig handelte.

Gestern Abend war die Frau auf einem Motorrad unterwegs, als sich der Unfall bei Kilometer 374 auf der Fernstraße X in der Gegend von Las Residentas ereignete.

Zeugen berichteten, ein loses Kabel, vermutlich von dem Unternehmen Copaco, habe sich auf der Fahrbahn befunden. Es soll in die Speichen des Hinterrads vom Motorrad gelangt sein. Daraufhin geriet die Fahrerin ins Schleudern und stürzte auf den Asphalt. Sie trug keinen Helm.

Polizei und die Staatsanwaltschaft bestätigten, dass das Kabel den Unfall verursacht habe. Der Gerichtsmediziner Israel Villalba betonte aber, Todesursache sei ein schweres Hirntrauma gewesen. Ein Helm hätte wohl das Leben retten können.

Quelle: ADN Paraguayo

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7 Kommentare zu “Das tödliche Kabel

    1. Manni, Das Kabel hat auch keine Schuld, der fehlende Schutzhelm genauso wenig, Die Fahr Kenntnis ist das Problem. Sollte sich ein Kabel der Copaco oder ein anderes Kabel von der Stärke in ein Rad verfangen, und man beide Hände am Lenker und die Gedanken beim fahren auf der Straße hat, kann sowas nicht passieren. Es ist kein 16² Kabel, das andere reißt weg, wie gesagt, wenn man vorraus schaut.

  1. Hätte sie so einen Eierschalen-Helm aufgehabt, wäre das Hirntrauma wohl kaum ausgeblieben, denn diese hier gängigen Pro-Forma-Dinger knackt man sogar mit der Hand – auch ohne Bud Spencer zu heissen… Umso schwachsinniger ist dieses Helm-Obligatorium im Gesetz.

    1. Da gibt es nichts hinzu zu fügen, außer das Sie eventuell schwer Körper und Geistig behindert überlebt hätte, mit diesen komischen “Eierschalen” und somit ein Pflegefall für immer gewesen wäre.

  2. @seppetoni dank eines solchen Eierschalenhelm bin ich noch am leben. Nach meinem Unfall im Chaco vor zwei Jahren hatte ich vier gebrochene Rippen aber nur eine leichten Knopfdruck. Der billig Helm für 15 Euro hat seinen Dienst geleistet. Mittlerweile habe ich mir einen Markenhelm aus D mit gebracht. Sicher ist mein neuer Helm um Welten besser, aber die meisten Paraguayer sind auch eher langsam mit dem moto unterwegs!
    Gruss 3er

  3. Kabel Hi Kabel her es wird nicht kontrolliert und Sturzhelmpflicht ist im ganzen Land aber 80 %oder mehr fahren ohne Helm haben kein Rücklicht oder Licht und kein Kennzeichen und keine richtigen Schuhe denn mir kann keiner erzählen das ein Kabel was liegt einen Unfall verursacht denn wenn ich fahre dann sollte man schauen wo man hinfahrt denn Mann sollte so fahren das man stehen bleiben kann im Notfall

  4. Das nenne ich blosses Glück – oder man könnte es auch ‘höhere’ Fügung nennen, werter Herr 3er.
    Mir ist ein Fall bekannt, wo einem Menschen mit einem hochqualitativen Sturzhelm auf der Autobahn von einer Leitplanke – dank geschlossenemer Halterung unterm Kinn (was ich im übrigen nie mache) – der Kopf abgerissen wurde.
    Das war Pech…
    Freut mich aber, dass sie trotz Sturz wohlauf sind.
    Meine Eierschale war beim Kauf meines schwarzen Kätzchens im Preis von 3.5 Mio inklusive. 😉
    Am liebsten führe ich allerdings ohne – habe jedoch keinen Bock auf Scherereien mit den hiesigen Paragraphenkorinthenkackern….
    Wie der Herr Eggi korrekt sagt: “wenn man vorraus schaut.”
    Mit dieser Fahrweise muss man von Karma sprechen, wenn man trotzdem tödlich verunfallt – und wenn’s nicht der Verkehrsunfall ist, trifft einen der Blitz oder ein Meteorit.

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