Gelder aus Japan ausbezahlt, aber nichts geht voran

Paso Yobai: Gelder aus fremden Ländern für Projekte in die Infrastruktur nimmt Paraguay dankend an. Wie sie aber in Wirklichkeit umgesetzt werden ist manchmal dubios und undurchsichtig.

In der Nähe von dem Dorf Chacoré, bei Paso Yobai, Departement Guairá, begann schon vor Längerem der Bau einer Brücke über den Fluss Gasory. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 2,729 Milliarden Guaranies. Mit der Konstruktion ist das Unternehmen Ingaer SA beauftragt worden.

Mittlerweile sind die Bewohner in der Gegend über den Fortschritt der Brücke aber besorgt und beschweren sich über den Stillstand der Arbeiten.

Insgesamt hat das Bauwerk eine Länge von 60 Meter, ist 10 Meter breit und acht Meter hoch. Bis jetzt sind aber nur die Betonpfeiler errichtet worden. Ein Plakat sorgt zudem für ein Schmunzeln bei den Anwohnern: “Kein Zugang für Außenstehende, die nicht zu den Angestellten gehören“. Es gibt aber kein Personal, das arbeitet, geschweige denn sind Maschinen zu sehen.

Die eingangs erwähnten Gesamtkosten werden aus vorfinanzierten Spendengeldern aus dem Fond ODA finanziert, als Zeichen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Japan und Paraguay.

Wie es weiter geht ist ungewiss, obwohl die Brücke von größter Notwendigkeit für weitere Straßenanbindungen ist. Emilio Bogado ist der Verantwortliche vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC). Er war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Jedoch wurde von anderer Seite aus dem MOPC erklärt, dass auch die Kommunikation mit dem verantwortlichen Bauingenieur Miguel Sosa von Ingaer SA abgerissen sei.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “Gelder aus Japan ausbezahlt, aber nichts geht voran

  1. Herr Bogado und Herr Sosa haben offenbar genug kassiert…
    Wenn das Bauwerk fertig werden solle, hat Japan gefälligst mehr harte Dollars zu zahlen… die haben ja genug eingespart mit dem Lügengebäude um das Fukushima-Desaster ( https://dudeweblog.wordpress.com/2017/02/18/hoechste-radioaktivitaet-in-fukushima-seit-2011-loest-unvorstellbare-konsequenzen-aus/ )

  2. Eigentlich ist es unbegreiflich, wie Geberländer in bekannt korrupten Ländern investieren ohne selbst die Mittelverwendungskontrolle auszuüben. Wieviel Gelder wurden hierdurch schon in den Sand gesetzt! Im Grunde genommen ist das gleichzeitig eine Art von Betrug an den Steuerzahlern der Geberländer und sollte dort zu Konsequenzen führen.

  3. Manni glaubst du die EU kontrolliert was aus ihren Geldern nach Ukraine und Marroko etc.wird??Ihr gutgläubigen Deutschen wärd besser bei euch zu Hause aufgehoben da könntet ihr die volle Pracht der Resultate eures ehrlichen Staats bewundern!

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