Defizit oder historische Einnahmen – Wem soll man glauben?

Asunción: Während die Mitglieder der Gruppe zur Regierungsübergabe von Horacio Cartes permanent von einem Haushaltsproblem und Finanzloch sprechen, welches sie ab dem 15. August erben werden signalisiert ein Bericht des Finanzministeriums das Gegenteil. Der neuen Regierung werden 317,6 Millionen US-Dollar für laufende Kosten in der Staatskasse übergeben. Wem soll man nun Glauben schenken?

Der Bericht des Finanzministeriums indiziert dass am 15. August 2013 die Staatskasse 1,776 Milliarden US-Dollar beinhalte wird, wovon 317,66 Millionen US-Dollar für laufende Kosten gedacht seien. Diese letzte Summe setzt sich aus 81 Millionen Reserve, 184 Millionen institutionelle Einkünfte und 51,81 Millionen US-Dollar Fonacide Gelder für Gesundheit und Bildung zusammen.

Der Kurzzeitkredit von der Zentralbank werde noch im Juli des Jahres zurückgezahlt, wie geplant und von Cartes gefordert. Das Resultat ist Ergebnis von Analysen, Rechnungen und Schätzungen eines Technikerteams des Finanzministeriums, unter Berücksichtigung der aktuellen Lage.

In die Rechnung einbezogen wurden auch die Einnahmen von Itaipú (Grundlage für den Fonacide Fond) und Yacyretá, welche auch im Vorjahr bis Mitte August eingingen.

(Wochenblatt / MdH)

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