Der 40.000-Dollar-Skandal: Steuerzahler fassungslos über aufgebockten Luxus-Pick-up

Nueva Alborada: Ein vor wenigen Jahren von der Gemeinde erworbene Fahrzeug weist schwere mechanische Mängel auf und sorgt wegen seines aktuellen Zustands für heftige Kritik.

Ein Pick-up der Stadtverwaltung von Nueva Alborada steht derzeit aufgebockt und fahruntüchtig in einer Werkstatt. Dies hat scharfe Kritik an der Amtsführung von Bürgermeister Oscar Martínez wegen mutmaßlicher Vernachlässigung und Zweckentfremdung des Fahrzeugs ausgelöst.

Es handelt sich um einen Ford-Pick-up mit Automatikgetriebe, der vor etwa drei Jahren als Neuwagen angeschafft wurde. Heute jedoch steht das Fahrzeug mit sichtbaren Schäden und Mängeln – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich – in einer Autowerkstatt.

Nach Beschwerden von Anwohnern weist der Wagen mechanische Probleme am Motor sowie Verschleißerscheinungen im Fahrgastraum und an anderen Fahrzeugteilen auf. Es wurde zudem bemängelt, dass die Klimaanlage nicht mehr funktioniert und einige Bereiche nur notdürftig repariert wurden.

Die Kritik richtet sich auch gegen den Kauf an sich: Ein solches Automatik- und Oberklassefahrzeug wird für eine ländliche Region als völlig ungeeignet angesehen. Zudem hinterfragten die Nachbarn die mutmaßliche private Nutzung des Pick-ups durch Gemeindevertreter und ihnen nahestehende Personen.

Die Anschaffungskosten des Fahrzeugs sollen seinerzeit bei über 40.000 US-Dollar gelegen haben, was schon damals für Empörung unter den Bürgern des Bezirks sorgte.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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