Wenn Bus und Fahrer gut betankt sind

Ypacaraí: Etwas undankbar mag es schon sein, die ganze Nacht am Steuer eines Buses zu sitzen. Jedoch sollte man besser nicht Arbeit mit Freizeit vermischen, wie im folgenden Fall passiert.

Vergangene Nacht gegen 23.45 Uhr wurde von der Straßenpolizei ein Reisebus an der Mautstation Ypacaraí angehalten und der Fahrer gebeten sich einem Alkoholtest zu unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass der Kraftfahrer mit 30 Passieren im Fond 0,69 Promille Atemalkohol hatte.

Der Fahrer, Luis Acosta (55) fiel dem Polizisten mit seiner unter Alkohol stehendem Verhalten auf. Er sollte im Reisebus des Unternehmens Tours Turismo 30 Ausländer nach Ciudad del Este fahren. Nach dem Resultat wurde er verhaftet und muss nun ein Bußgeld von über 1 Million Guaranies bezahlen. Heute Nachmittag wird festgelegt, ob der verantwortungslose Busfahrer  von der Staatsanwaltschaft angeklagt wird oder nicht.

(Wochenblatt / Policia Caminera)

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4 Kommentare zu “Wenn Bus und Fahrer gut betankt sind

  1. Hier kann anscheinend nichts normal abgewickelt werden. Früher war in einigen europäischen Ländern bis 0,8 Promille erlaubt. Das heißt, dass von einer schweren Trunkenheit beim Fahrer nicht die Rede sein kann und der Mann sicher nicht durch seinen Fahrstil aufgefallen ist.

    Ich weiß, hier gilt 0,0 Promille. Was eigentlich ein Witz ist und der staatlichen Abzockerei dient. Derjenige der Beziehungen hat wird so und so nicht bestraft und die anderen beißen die Hunde. Ein Glas Wein oder Bier ist ja schon zuviel.

    1. Also so wie es da oben beschrieben ist, ist es doch normal und nachvollziehbar.
      Ich denke man muss auch nicht immer alles tot diskutieren. Wenn ein Land die 0,0Promille Regelung hat, dann ist das zu akzeptieren und Schluss aus….

      Dazu kommt dass es sich um einen Reisebus Fahrer handelt.

  2. @ Herbert

    100000 % Zustimmung. Es sollte überall 0,0 Promille gelten und es sollte da auch exakt 0,0 % Toleranz geben. So wie es auch bei anderen Drogen am Steuer keine geben sollte.

    Diese ewigen Verharmlosungen dieses Problemes nerven allmählich.

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