Der Chaco wird immer mehr vernachlässigt

Straßen und Brücken sind in einem schlechten Zustand. Viele Gemeinden in Alto Paraguay werden immer mehr von der Außenwelt abgeschnitten. Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) sowie die Gouverneurin Marlene Ocampos (ANR) haben zwar Verbesserungen versprochen. Die Frage ist nur wann endlich etwas passiert.

Am schlimmsten ist die 120 Kilometer lange Strecke zwischen Bahia Negra und Toro Pampa betroffen. Durch die lange Trockenheit ist die Lage etwas entspannter aber wenn die Regenzeit im Oktober beginnt werden die Menschen in den Gemeinden wieder massive Probleme bekommen, wenn sie ihre Produkte vermarkten müssen.

Eigentlich ist alles klar geregelt. Die eingangs erwähnte 120 Kilometer lange Verbindungsstraße war von Januar bis Juni so gut wie gänzlich überschwemmt. Das MOPC hat schon Gelder in Höhe von 30 Milliarden Guaranies freigegeben. Bis jetzt hat aber noch keine Maschine mit Reparaturarbeiten angefangen, obwohl das Wetter dafür nun ideal wäre.

Zahlreiche Brücken sind des Weiteren einsturzgefährdet. João Ferreira (ANR), der Bürgermeister von Bahia Negra, hatte angemahnt, dass die nationalen Behörden mehr Engagement für die Gemeinden im Norden zeigen sollen. Er bat das Ministerium noch vor der Regenzeit mit den Arbeiten zu beginnen. Die Einwohner von Toro Pampa hoffen nun, dass die schon genehmigten 10 Kilometer Straßensanierungen durch mennonitische Unternehmen Schule macht. Dann könnten diese gleich umfangreichere Arbeiten unternehmen, denn sie sind mit ihren Maschinen direkt vor Ort.

Quelle: ABC Color

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