Der Getränkekonsum zu Hause stieg während der Quarantäne stark an

Asunción: Seit der Pandemie in Paraguay haben sich die Verbrauchergewohnheiten verändert und die Einführung digitaler Plattformen hat sich laut einer Studie, die auf Untersuchungen der Universität von Pittsburgh basiert, erheblich beschleunigt.

Die vorübergehende Schließung von Bars und Restaurants während der Quarantäne führte dazu, dass diese Änderungen der Gewohnheiten auch die Art und Weise beeinflussten, wie Menschen in einem Land mit einer der höchsten Alkoholkonsumraten in der Region alkoholische Getränke konsumieren, nach einer Untersuchung der oben genannten Universität.

Die Forscher platzierten Paraguay laut seiner Analyse mit insgesamt 7,2 Litern Alkohol pro Kopf und Jahr auf den ersten zehn Plätzen in Amerika.

Die von der Lieferplattform Pedidos Ya geteilten Daten zeigen, dass die Anzahl der Bestellungen aus den Getränkehandlungen nur einen Monat nach Beginn der Quarantäne (April gegenüber März dieses Jahres) um 800% gestiegen ist und weiter nach oben ging, bis sie im zweiten Quartal des Jahres 1.485% mehr Aufträge erreichte als im ersten.

Zum Zeitpunkt der Einführung von Online-Plattformen für den Kauf von Getränken, ergab die von der Nielsen-Beratungsfirma Mitte 2020 veröffentlichte Studie, dass 16% der Befragten Getränke vor der Quarantäne online bestellt hatten.

Dieser Prozentsatz stieg während der Quarantäne auf 29%. Eine interessante Information im Rahmen der Umfrage war jedoch, dass 30% angaben, die Bestellungen weiter über Online-Plattformen zu machen, als die Verbraucher gefragt wurden, wie sie die Getränke in der Zeit nach Covid-19 voraussichtlich kaufen würden.

Die Studie spiegelt auch wider, dass Nächte und Wochenenden weiterhin gefragt für den Konsum sind: Obwohl die Bars bereits seit einigen Monaten für die Öffentlichkeit zugänglich sind, wird weiter online für nach Hause bestellt.

Laut der Plattform Pedidos Ya werden 41% aller Getränkebestellungen zwischen Freitag und Samstag generiert. Ebenso liegen die Spitzenzeiten zwischen 19:00 Uhr und 21:00 Uhr, ein Zeitraum, der 48% der Bestellungen in dieser Branche umfasst.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Der Getränkekonsum zu Hause stieg während der Quarantäne stark an

  1. Es ist bloß der Alkoholkonsum um 800% gestiegen. Das hat nichts mit der Schließung von öffentlichen Saufinstitutionen zu tun, sondern dass der Einheimische seit jeher sein BilligPolarBier und Caña im privaten Hinterhof reinzieht. Da ist es nicht nur schön warm beim Feuerchen, sondern auch sehr laut, Erziehung der Kinder im Feuerchenmachen und Abfallentsorgung inklusive, doch aber hauptsächlich weil viel mehr barato. Ich mein, wer bezahlt schon mehr für Akl und Service fürs Abräumen, wenn man die leeren Bierbücksen gleich an Ort abräumen kann, für was ist denn der Hinterhof da. Noch nie habe ich einen gesehen, der in einem Lokal Türmchen aus leeren Bierbücksen baut. Das wird ja gleich wieder abgeräumt und keiner der Nachbarn kann sehen, wie Potenz im Alksauf man ist. Da macht man dann schon lieber zuhause. Und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass zuerst euphorisch geblubbert wird (so bis zur dritten Bierbücks geleert), dann wird es immer leiser (natürlich nicht der Shwuddi 120 dB, sonder das euphorische Geblubble) (so zwischen der dritten und 36-sten Bierbücks) und dann Ruhe einkehrt, indem man sich nur noch fallen lassen muss und schon zuhause ist. Zwischen der dritten und 36-sten Bierbücks das natürliche Schwanken zu einer der zwanzig Despensa, die einem noch etwas gibt auf Kredit, weil man die letzten 20x doch nicht wieder kam willig zu bezahlen.
    Ergo ist der Alkoholkonsum um 800% gestiegen, nicht etwas weil Sauflokale zu, sondern weil 3. bis 14. gefeiert werden muss und die haben auch alle 360 Tage im Jahr Cumple. Ist doch logisch man!

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