Der Golgatha der paraguayischen Gläubigen

Santa Maria de Fe: Mit Steinen in den Händen und barfuß pilgerten gestern Tausende von Paraguayern auf dem Hügel der eingangs erwähnten Stadt in Misiones, so wie Jesus nach Golgatha ging, außerhalb von Jerusalem gelegen, wo er gekreuzigt wurde.

Der paraguayische Kalvarienberg liegt neun Kilometer von Santa Maria de Fe entfernt. Gestern waren sicherlich mehr als 10.000 Pilger auf dem Pfad zur Spitze des Hügels unterwegs.

Der Tradition zufolge campen und übernachten die Gläubigen am Gründonnerstag am Fuße des Berges und beginnen am Karfreitag die Wanderung auf den Gipfel. Dort steht eine kleine Kapelle, in der die Pilger darum beten, dass ihre Versprechen erfüllt werden. Jedes Jahr, am Karfreitag, sind hier viele Paraguayer zu finden, jedoch immer mehr Touristen und Ausländer nehmen ebenfalls den beschwerlichen Weg auf sich.

Wochenblatt / La Nación

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1 Kommentar zu “Der Golgatha der paraguayischen Gläubigen

  1. Was soll eine solche Art von Pilgerwanderung? Jesus hatte NIE derartiges von seinen Jüngern verlangt. Auch steht an keiner Stelle der Bibel etwas, das auf eine Art Selbstkasteiung (Barfußlaufen ist ein Unterart davon) hinweisen würde. Mit derartigen, nur von der Kirche empfohlenen oder vorgeschriebenen Handlungsweisen, wird man weder seine Sünden los noch das erwartete Seelenheil erlangen. Das alles ist nicht mehr, wie das befolgen von unerklärlichen Traditionen oder Gesetzlichkeiten, die nichts, aber auch überhaupt nichts mit der Bibel zu tun haben. Wer aber als Christ nach dem Gesetz leben will (kirchlich verordneten oder gem. dem AT) wird eines Tages auch vor seinem Richter nach dem Gesetz beurteilt werden. Und das zu erfüllen, wird KEINEM MENSCHEN gelingen! Christen wissen, von was ich hier rede. Nichtchristen mag es diffus vorkommen, aber darum geht es hier auch nicht.