Der Held vor 39 Jahren

Concepción: Am 10. Februar sank die Myrian Adela, an Bord des Schiffes befanden sich mehr als 100 Passagiere. 25 rettete allein Eligio González Aponte, der mittlerweile 80 Jahre alt ist.

Bei dem schweren Unglück starben, nach offiziellen Angaben, 60 Menschen, 30 wurden vermisst und 50 schafften es, die Tragödie zu überleben.

Die Myrian Adela lief am 9. Februar aus dem Hafen von Asunción aus. Ihr Reiseziel war Vallemí.

Aponte erblindete vor fünf Jahren, er kann sich aber noch sehr gut an das Geschehen erinnern. Am 10. Februar 1978 arbeitete er auf einer Estancia in der Gegend vom Hafen Kemmerich, etwas vor dem Hafen in Concepción. Aponte wartete auf die Ankunft des Schiffes, denn ein Paket für ihn war an Bord.

Etwa um 19:00 Uhr war die Myrian Adela noch einem Kilometer von dem Hafen entfernt, schon in Sichtweite. Auf einmal zog ein schweres Unwetter auf, es dauerte nur Minuten, dann hörte man schon die ersten Hilfeschreie im Fluss.

Aponte schnappte sich ein kleines Boot und ruderte auf den Fluss hinaus. Mit dem ersten Einsatz konnte er 13 Menschen das Leben retten, dann brachte er noch einmal 12 Schiffbrüchige bei der zweiten Rettungstat ans Ufer. „Ich hab es nicht geschafft, jeden aus dem Wasser zu bringen“, erinnert er sich traurig. Seiner Meinung nach wären mehr als hundert Menschen gestorben, nicht 60, wie aus offiziellen Berichten hervor gehen würde.

Quelle: ABC Color

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