Der illegale Tierfriedhof

Salto del Guairá: Ein illegaler Tierfriedhof sorgt für Aufregung. Einwohner aus der Kolonie Canindeyú in Salto del Guairá, Departement Canindeyú, beschweren sich über Hunderte von Kadavern, die zu katastrophalen Zuständen führen.

Nun erstatteten die Betroffenen Anzeige bei der Nationalpolizei wegen dem Tierfriedhof. Das Land, auf dem das Geschehen stattfindet, soll einem Brasilianer gehören.

Etwa 400 Meter neben der Straße in die Kolonie Canindeyú befindet sich das Areal des Brasilianers auf dem toten Tiere liegen. Üble Gerüche treten auf, die für die Anwohner unerträglich und zudem gesundheitsgefährdend sind.

Weitere Betroffene, die aus Angst vor Repressalien nicht erwähnt werden wollten, sagten, dass manchmal auch Kadaver verbrennt würden. Dies führe zu schweren Umweltschäden, weil in der Kolonie viele natürliche Ressourcen vorhanden sind.

Der Staatsanwalt für Umweltdelikte aus Salto del Guairá, Israel Villalba, war am Dienstag vor Ort. Er konnte aber das betroffene Grundstück nicht betreten weil er keinen Durchsuchungsbefehl hatte, der vom Gericht ausgestellt hätte werden müssen.

„Wir werden diesen Beschluss anfordern. Dann wird überprüft, ob die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten wurden und den Eigentümer der Liegenschaft identifizieren“, sagte Villalba.

Ebenso kündigten Beamte aus der Stadtverwaltung an sich der Beschwerde von den Kolonisten anzunehmen und den Tierfriedhof zu inspizieren.

Rinder verwesen und fördern die Ausbreitung von Mücken und Ungeziefer. Anwohner berichten weiter, der Tierfriedhof sei ein illegaler Schlachthof, umso keine Steuern an die Kommune zahlen zu müssen. Die Betroffenen erwarten, dass diese Praxis zum Wohle der Gesundheit aller Nachbarn schnell beendet wird.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Der illegale Tierfriedhof

  1. Sollte der Besitzer Grundstücks diesen Artikel lesen, so sollte er vielleicht sein Grundstück säubern lassen, bevor der Staatsanwalt für Umweltdelikte nochmals mit einem Durchsuchungsbefehl vorbei kommt. Kommt ihn bestimmt günstiger.
    Ich sage zu mir ja auch immer, wenn ich im Tele sehe, dass ich gesucht werde: «Na, ziehst ein paar Häuser weiter, bevor sie dich gar am Ende noch finden.» Hat bis heute fabelhaft geklappt hier in Paraguay.

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