Der Kampf um die Tomate

Concepción: Einheimischen Produkten den Vorzug zu geben ist der Wirtschaft von Paraguay sicherlich dienlich. Kleine Landwirte kämpfen um die Existenz, weil Konzerne Profit mit der Tomate machen wollen.

Kleinbauern, die sich zu der Organisation “Teko Puahu de Loreto“ zusammengeschlossen haben, sind verärgert. In der Vergangenheit waren sie Landlose, sogenannte Campesinos. Sie gehen jetzt einer Beschäftigung nach und züchten Tomaten. Diese werden auf die Märkte in Concepción gebracht. Nun aber macht der Schmuggel ihr Einkommen zunichte.

„Es ist jedes Jahr das Gleiche. Wenn die Produktion steigt und eine gute Ernte sowie eine gute Qualität der Tomaten zu erwarten sind haben wir Probleme. Zwei private große Unternehmen in Concepción führen das Produkt aus Brasilien ein und es gibt so gut wie keine Kontrollen darüber“, klagte Antero Martinez. Er ist Präsident von der Organisation und kümmert sich um die Kleinbauern.

„Die Tatsache tut uns allen weh. Vor allem, weil wir für 5.000 Guaranies pro Kilo die Tomaten gut verkaufen können. Aber die großen Unternehmen sättigen und überschwemmen sogar die Märkte in der Region“, sagte Martinez weiter.

Das Institut für Pflanzenschutz und Gesundheit (Senave) aus Yby Ya’u versprach für Abhilfe zu sorgen, jedoch passierte noch nichts Konkretes. „Es ist bedauerlich. Wir erhalten von der Regierung Unterstützung, damit die Produktion sich verbessert. Dafür stolpern wir nun über das Problem beim Marketing“, fügte Martinez an.

Die Organisation verfügt über 21 Bewässerungssysteme sowie über ein Gewächshaus. In dem werden Tomaten und Paprika angebaut. Die Vermarktung erfolgt in Concepción.

Quelle: Ultima Hora

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