Der Samariter aus Mbocayaty

Kolonie Independencia: Wer in der deutschen Kolonie wohnt kennt ihn. Ruben Guerrero, von vielen Johnny genannt, wohnt in Mbocayaty. Er war schon ganz unten, nun hilft er Menschen die am Rande der Gesellschaft leben.

Im Ortsteil Melgarejo lebt Juan Garcete. Seit 20 Jahren ist er krank und hat offene Beine. Des Öfteren rutscht er nur mithilfe seiner Arme auf dem Gesäß durch die Straßen und Wege in Melgarejo und bittet um Essen.

Guerrero erfuhr von dem Schicksal des Mannes und brachte ihn nach Santaní zum Heilpraktiker Antonio Peralta. Anschließend fuhren die beiden nach Villarrica, Guairá und beantragten eine Cedula für Garcete. Später kaufte Guerrero Kräuter und Medikamente für den erkrankten Mann. Zurück in Melgarejo wusch Guerrero Garcete die entzündeten Beine und behandelte sie mit Penicillin.

Noch einmal muss Garcete zur Nachbehandlung zum Heilpraktiker gebracht werden. Deshalb bittet Guerrero um Spenden. Wer helfen will kann ihn unter der Nummer 0981 / 529 459 anrufen und weitere Informationen abfragen.

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9 Kommentare zu “Der Samariter aus Mbocayaty

  1. und nochwas……woher willst du denn das wissen ……….„besagte kranke mann“ seit 20 jahren gar nicht wollte das er geheilt wird ? du bist schon ein verdammt heiliger das du alles weisst……ich kann dir dazu was sagen…eine woche bevor ich mein bei verloren habe, habe ich dem mann 10.000 GS gegeben und hab mir dabei gedacht, hoffentlich komm ich niemals in eine solche situation……aber du weisst ja alles, sowie deine kommentare hier zu sagen scheinen….noch ein schönes wochenende…..wühl niemals in anderen, denn wirst du merken, das du in dir selber angekommen bist

    1. lieber hirten123, ich mag kein heiliger sein, aber ich bin ein verdammter realist und tatsachen schauer. und wer lesen kann ist klar im vorteil, aber das können halt viele nicht. ich könnte noch viele kommentare abgeben aber es wird eh nur „hinweggeschaut“ oder „umgedreht“ so wie es halt üblich ist. warum haben Sie ihr Bein verloren, weil Sie so stolz darauf waren geld für den alkohohl gehabt zu haben und nicht zum arzt gehen wollten ? ich kenne Sie nicht aber ich denke keines der beiden sachen trafen auf Sie zu, aber man kann nicht alle unter den gleichen Hut stecken. ebenfalls ein schönes WE.

  2. ich frage mich , warum erwähnt man sowas dann extra? Es stimmt, der besagte Samariter war ganz unten, aber aufgrund des Alkohols——- muss man das, ich kenne Jonny auch schon über 13 Jahre……man muss nicht extra ansprechen das er mal so weit unten war……und das die Spenden nicht weiter gegeben werden…..ich denke; jeder kann sich ändern…und ER hat es bewiesen….das man das kannn……und jetzt macht nicht so ein drum rum wie gescheit ihr alle seit…..spendet…. oder seit einfach still…..ihr ——-….aber jetzt habe ich euch schon wieder einen grund gegeben weiter zu lästern……hehehe

  3. danke siegi, ja ich gebe zu der letzte satz war Sarkasmus pur. So wie in obiger Antwort auch gesagt, bringt weniger schiefes Licht für die Beteiligten wenn man weis wo die „Spenden“ besser ankommen.

  4. Der letzte Satz von alex ist schon anrüchig, aber sonst muss man ihm recht geben. Die Alkoholabhängigkeit ist eine der schlimmsten Suchtkrankheiten der sogenannten zivilisierten Welt. Das ganz besonders Gefährliche daran ist, dass man sie nicht wahrhaben will, weil viele Menschen selbst davon betroffen sind und sie deshalb verharmlosen, verdrängen und gar vertuschen wollen.
    Aber wirkliche Hilfe erhält der Betroffene tatsächlich nur durch harte Abstinenz. Das klingt schlimm und das ist es auch, muss aber sein, sonst kann kaum Erfolg beschieden sein. Das bedeutet, dass man wirklich sehr aufpassen muss, wohin „Spenden“ wirklich gehen und welchen tatsächlichen Zwecken sie dienen!

  5. leider weist der Artikel sehr viel gegenteiliges auf wenn man die „Geschichte“ wirklich kennt. Es stimmt, der besagte Samariter war ganz unten, aber aufgrund des Alkohols. Er hat sich gefangen, aber es bleibt am Rande in der Gesellschaft, das gewisse Leute nicht mal „Geld“ haben für eine Cedula, Chapa, Medikamente, odgl. aber für Alkohohl bleibt immer genug über im Geldbeutel. Und solange das Problem besteht würde ich gerade beim „Spenden“ aufpassen, weil wer weis wo dann das Geld „hinfliesst“ ?? Aktuell würde ich eher mal um einen Karton Windeln bitten, die Zeit naht jejejeje

      1. der kommentar sollte ja auch nicht witzig sein sondern der realität entsprechen (auch gleich der letzte satz etwas sarkasmus mit sich bringt). ich könnte hier noch viel mehr dazu schreiben, u.a. das der „besagte kranke mann“ seit 20 jahren gar nicht wollte das er geheilt wird ? oder sollte man solche informationen unter den tisch kehren ? der Mann ist hinlänglich bekannt und es kann sich jeder selber ein bild daraus machen. deswegen resultiert ja auch der letzte satz, um nicht zu sagen „lieber die spende selber verwenden“ bringt weniger schiefes licht auf den „Samariter“ als einen „der nicht will“ zu helfen.

  6. Wir sind einer der größten Sojaexporteure weltweit, zählen auch zu den großen Fleischexporteuren, haben die größten Wasserkraftwerke auf Erden und der Staat ist nicht in der Lage Menschen wie auf dem Foto zu helfen. Mit einem Wort ein Armutszeugnis für das Land. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

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