Der Schlangenretter

Ciudad del Este: Richard Morales ist freiwilliger Feuerwehrmann in der Hauptstadt von Alto Paraná. Seit seinem 7. Lebensjahr hat er seine Leidenschaft für Vipern entdeckt und wird nun in der Region nur noch der Schlangenretter genannt.

Er war kaum 7 Jahre alt, als ihn seine Neugier dem Wesen näherbrachte, vor dem viele Angst haben. Morales stammt aus Esteño, ist Familienvater, Ehemann und Feuerwehrmann, aber sie nennen ihn den Schlangenretter. Und es ist, dass der Mann sich der Rettung und dem Einfangen von Schlangen aller Art verschrieben hatte. Dank dieser Arbeit, die er so liebt, erhielt er diesen Spitznamen, den er mit viel Humor nimmt.

Morales erklärte, dass er einer der bekanntesten Schlangenretter in Ciudad del Este sei, weil er die gefährlichsten Reptilien des Landes einfangen könne. „Einige Schlangen, die ich rette, bleiben ein paar Tage zu Hause, bis wir einen Platz für sie finden. Meine Kinder wissen schon, wie man sie behandelt, sie haben die Angst, die viele Menschen noch haben, überwunden“, berichtete er.

Der mutige Feuerwehrmann erklärte, dass er in all dieser Zeit bereits die gefährlichsten Schlangen des Landes gerettet habe und fügte hinzu, dass er auf diese Weise verhindern konnte, dass diese Tiere andere Menschen angreifen. „Was ich versuche, ist, dass die Leute aufhören, Schlangen zu töten, es ist besser, dass sie mich anrufen und wir sie einfangen. Die meisten sind harmlos“, betonte er.

Morales erklärte, wie wichtig es sei, mit Fällen von Schlangenbissen umzugehen, um Todesfälle zu vermeiden.

Er sagte, dass in Paraguay die meisten Schlangen nicht giftig seien und daher nicht als Gefahr angesehen werden. Er erklärte, dass es im Land nur drei Arten gebe, die bei einem Angriff als tödlich angesehen werden könnten.

„Die giftigsten im Land sind hauptsächlich die Lanzenotter (yarará), Klapper- und Korallenschlange. Die anderen sind nicht gefährlich”, sagte der Feuerwehrmann. Er erklärte, dass Schlangen nur mit der Absicht in die Häuser kommen, nach Nahrung zu suchen und wies darauf hin, dass sie nur angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen. „Sie suchen nach Nahrung. Es ist nicht so, dass sie die Absicht haben, Menschen anzugreifen. In diesem Fall ist es am besten, einen Feuerwehrmann zu rufen”, sagte er.

In Paraguay gehen 70% der Schlangenbisse auf das Konto der Lanzenotter, 20% entsprechen der Korallen- und nur 1% der Klapperschlangen. Morales erklärte, dass einige Fälle tödlich verlaufen und zwar nicht wegen fehlender Gegenmittel, sondern weil die Opfer zu spät zum Arzt gehen.

„Die Leute gehen lieber zuerst zu einem Naturheiler in der Nachbarschaft und wenn sie dort nicht weiterkommen, suchen ein Krankenhaus auf. Der Tod kann nach diesen Angriffen vermieden werden, aber sie müssen schnell handeln“, sagte er. Morales erklärte, dass es bei Schlangenbissen am besten sei, die betroffene Stelle zu säubern, abzudecken und keinen Druck auszuüben. „Das Abbinden wird nicht empfohlen und die Wunde wird auch nicht aufgeschnitten, im Gegenteil, das verschlechtert das Krankheitsbild”, empfahl er abschließend.

Wochenblatt /Cronica

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