Deutsche (31) einem paraguayischen Schwindler auf den Leim gegangen

Asunción: Eine 31-jährige Deutsche kam vor drei Tagen am Flughafen Silvio Pettirossi an um von ihrem Traummann in Empfang genommen zu werden. Geld spielte in der bisherigen Beziehung keine unbedeutende Rolle.

Heidi Mareike Rachidi (31) aus Niedersachsen überwies innerhalb der letzten Monate die Summe von 500.000 Euro an einen Paraguayer, der ihr versprach sie zu heiraten.

Dank eines anderen Deutschen lernte sie über das Internet vor etwa einem Jahr Blas Antonio Bogado kennen, mit dem sie eine sentimentale Fernbeziehung begann. Diese sollte in einer Hochzeit gipfeln, die nach ihrer Ankunft in Paraguay stattfinden sollte. Auf dem Weg nach Paraguay erfuhr sie von ihrem Zukünftigen, dass dieser kein Interesse mehr an einer Hochzeit habe. Dennoch entschied sie in São Paulo weiter nach Asunción zu reisen.

Nachdem die Polizei die Anzeige der Frau aufnahm, kam heraus, dass Blas Antonio Bogado nur ein Deckname ist und er eigentlich Daniel Céspedes heißt und in Tacumbú zu 25 Jahren wegen Mordes einsitzt.

Der Flughafenadministrator Fernando Gallardo wußte schon seit Donnerstagabend davon, unterließ es jedoch die Polizei zu informieren. Am heutigen Morgen wird sie Hilfe von der Deutschen Botschaft erhalten. Anscheinend kam Heidi Rachidi schon am Dienstag in Asunción an.

In anderen Presseberichten ist von 5.000 Euro die Rede. Sicherheit über den genauen Betrag gibt es derzeit nicht.

Wochenblatt / Abc Color

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17 Kommentare zu “Deutsche (31) einem paraguayischen Schwindler auf den Leim gegangen

  1. 31 jahre, 500k und ein anderer deutscher …. na wenn das die agatha wissen würde dann wäre der neue krimiroman schon fertig *loool* fehlt nur noch wer die 500k eingesteckt hat, vermutlich nicht der PYler oder wenn nur zum teil.

  2. Man faßt es einfach nicht, wie naiv doch viele Frauen sind. Immer wieder hört man im Prinzip von gleichen/ähnlichen Fällen und meistens sind Frauen die Opfer, selten Männer. An was das wohl liegen mag?

  3. Na das werde ich mal verfolgen,bei der Botschaft hier mit dem Personal das immer sofort hilft! Was anderes ist , wenn sie Kopftuch trägt,dann 24 Std .Hilfe

  4. Na das ist ja interessant zu lesen, dass sowas wohl auch mal Frauen passiert, wo sonst wir Männer doch eher zu deratigen Verwirrungen neigen,hehe?

  5. Heiratsschwindel war und ist ein erfolgversprechendes Geschäft. Opfer gibt es aus den verschiedensten Gründen genug.
    Das bemerkenswerte an diesem Fall ist, dass es einem wegen Mordes Inhaftierten möglich ist, aus dem Gefängnis heraus
    über das Internet solche Kontakte zu knüpfen und über längere Zeit zu unterhalten.

  6. Gesetz 514: kein Pils', Brahma, Munich noch Schnaps bei den Mennoniten. Mennonit: "dann saufe' ma halt in der Fenz das Bier".

    Antworten

    Aehnlich wie die „Scheuklappen“ die viele der geneigten Leser hier aufgesetzt haben betreffs dessen was ich hier ueber die Mennoniten schreibe (nicht wahr @Simplicus).
    Was nicht in den Kram passt, das will man einfach nicht glauben.
    Na, lange zu suchen braucht man nicht um die Ursachen zu finden warum man einen gewissen „schnauzer Fuehrer“ 1933 auf den Leim ging.
    Geschichte al rekutu! (Die Geschichte wiederholt sich).

  7. Ich gehe mehr nach den Erfahrungen im eigenen Leben und im direkten Umfeld bei Leuten, die ich kenne. Ich kannte so einige Männer, keine einzige Frau, die durch die Welt flogen um ihre Traumfrau zu treffen. Die Seiten auf denen sie chatteten waren nur für Männer kostenpflichtig, weil Frauen normalerweise nicht einmal ein Taxi bezahlen geschweige denn wegen einem Mann einen Flug buchen. Die Gewinne dieser Firmen werden also nur von den Männern bezahlt und beim Gewinn ist dann die Wir sind alle gleich Strategie egal.
    Diese Männer kamen wieder zurück ohne irgend etwas erreicht zu haben, aber mit na ja es war dann doch nicht ganz so… Aha. Na wie wird es denn gewesen sein?
    Demnach die Seiten für Frauen kostenlos sind, werden sie eine kennengelernt haben, die meisterhaft Geschichten erzählt und ihr Geld überwiesen haben. Dann noch Flug und eventuell Hotel und das war es dann. Wahrscheinlich haben sie die Frauen in natura gar nie gesehen, denn die musste schon dem nächsten eine Geschichte erzählen.
    Demnach Männer bei vielen Seiten kostenpflichtig sind, sind auch diese Geschichten über afrikanische Connections eher unglaubwürdig. Ein Mann meldet sich kostenpflichtig an in der Hoffnung eine Frau zu finden, die ihm dann diese Kosten erstattet? Doch auch völliger Blödsinn.
    Wenn man also logisch kombiniert, wäre die Annahme so, dass dies Männern wesentlich häufiger passiert, aufgrund der Biologie (Männer suchen viel aktiver) sowie des Systems (für Frauen gratis), diese aber dann über peinliche Fehlschläge nicht reden wollen und es auch nicht zur Anzeige bringen. Daher findet man auch alle paar Jahre einen dramatischen Artikel in den Zeitungen wo dann immer nur Frau als Opfer und Mann als Täter dargestellt wird. Nebenbei glaube ich nicht einmal, dass diese Story hier so stimmt. Sie kommt mir extrem aufgebauscht vor. Da könnte also auch eine der 2.784.913 Frauenorganisationen dahinter sein um Tam Tam zu machen, denn die Wirtschaft verdient gut am Status Quo, der an Blödheit nicht zu toppen ist.

  8. So wie die Dame aussieht, waren es max. 5000 Euro, vermutlich vom Hartz 4-Einkommen abgespart.

    Da reichen aber keine 5000€, um die Frau anzufassen, geschweige dann zu heiraten, grrrr. (ist sexistisch, ich weiß, bin auch böse, werde mich bei Gott entschuldigen – ach nee, muss ich ja nicht, Jesus hat ja schon für mich gebüßt.)

  9. Kurz und schmerzlos!
    „Wie dämlich muss Frau sein?“
    Da fehlt mir jedes Mitleid. In D hätte sie wohl auch keinem Fremden 500,000 Euro überwiesen.

    1. Kurz und schmerzlos!
      „Wie dämlich muss Frau sein?“Dämlich muss sie nicht sein!
      Es gibt in Osteuropa Gruppen von Betrügern, sie bestens Ausgebildet sind ua. auch mit Psychologen Fachpersonal mit HS, sie Wickeln den Heiratskandidaten so ein das er nichts mehr merkt.
      Die bearbeiten den sie wie ein Bildhauer den Stein.
      Da sind schon ganze Männer und Frauen auf die Schnauze gefallen.Nicht nur Blödel und Dödel!
      Der/Sie ist ihn Hörig. Sehe dir doch mal man Frau an,bei vielen Männer dürfte sie nicht landen.Sie mag ganz lieb sein und in Ordnung sein.Die Figur ist im Weg.Da ist das ihr Traumprinz,ein Mann gut aussehend, Sportlich, gut gebaut,den Glaubt sie alles.Sind wir doch mal Ehrlich, jeder sucht so sein Schmuckstück für zu Haus.Der eine die Frau, die andere den Mann, denn sie zu Haus nicht bekommen kann.Liebe macht blind.Wie viel Frauen bekommen das böse Erwachen nach der Heirat?
      (Im Vergleich, mir ist eine Laborantin bekannt,jung,sehr Kräftig,sie ist absolut Ok.in Ordnung.Sie wurde sehr oft von Männern versetzt/verletzt/betrogen, jetzt lebt sie mit einer Frau zusammen, so werden Lesben gemacht!)
      Der Traumprinz gab das Bild,der hat auch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geschrieben.
      Der deutsche der Traumprinzen vermittelt hat,dürfte Täter sein, der sie Fell über die Ohren zog.
      Hüte dich vor Sturm und Wind und deut…..!

  10. Also mittlerweile denk ich, die 500T Euro waren ne Zeitunsgente, um Klicks zu erreichen, woher sollte diese Frau soviel Geld haben?
    Mit so einem Batzen hätte sie sich genug Toyboys in D. kaufen können?

    1. Der Betrag schwankt von 5000 Euro über 500000 Dollar bis 500000 Euro eben, je nach Zeitung im Internet. Die Sache wurde zumindest in Uruguay, Peru, Argentinien und Chile von diversen Zeitungen aufgegriffen. Früher traten so welche dann in Deutschland in Talkshows auf, für Geld natürlich. Warten wir’s ab wie es weiter geht.

  11. Bei dem, was sie an „Essen“ in der Hand hält auf dem Foto, muss sie so aussehen wie sie aussieht. Und außer Zucker und Fett (Kohlenhydrate) ist da keine Spur von „Lebensmittel“ oder gar Nahrung. Und so wie es im Magen aussieht, so sieht es auch im Kopf aus. Die Frau braucht als nächste Hilfe einen Chirurgen, der einen zweiten Ausgang legt, damit der Dreck erst mal raus kommen kann.

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