Und der Zuschlag ging an…

Asunción: Das Model Pamela Villa gab sich für 22.000 US-Dollar am Valentinstag vermietet zu haben, Grund weswegen sie sich einen Neuwagen im gleichen Wert leisten konnte. Jetzt steht das Finanzamt bei ihr auf der Matte.

Wie schon bei der letzten Berichterstattung zu Steuerzahlungen bei Models ist nun bestätigt worden, dass sich ein Model mit dem Namen Pamela Vill freizügig gab bei der Information, wie sie ihren Neuwagen finanzieren konnte.

Fabián Domínguez, vom Subsekretariat für Steuern (SET), versicherte, dass diese Einnahmen von Vill angegeben werden müssen. “Die junge Frau muss die Einnehmen von 22.000 US-Dollar verbuchen, denn diese gelten als andere Einnahmen und sie muss sich einschreiben lassen als IRP Zahlerin“, sagte er.

Einerseits kommt es dem Model nicht entgegen Steuern zu zahlen, andererseits brachte es ihr jede Menge Platz auf den Klatschblättern des Landes ein, was ja auch in Geld umgemünzt werden kann. Da spielt es auch keine Rolle ob Prostituierte oder C-Promi.

Wochenblatt / Hoy

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14 Kommentare zu “Und der Zuschlag ging an…

  1. Frauen müssen eben steuerfrei sein, weil sie Frauen sind. Dass diese patriarchalische westliche Gesellschaft dies noch immer nicht erkannt hat, ist einfach rückständig und unmodern.

  2. Beim SET kann man also die Branche „andere Einnahmen“ anmelden. Öffentliche Prostitution ist ja verboten in Paragauy, jedenfalls sieht man keinen Frauenstrich. Diese „Frauen“, die in der Nacht in Asuncion herumstehen sind ja alles als Frauen verkleidete Männer. Diese werden für ihre Dienste aber nicht 22.000 USD verlangen können, sollten aber trotzdem beim SET ihre Branche „andere Einnahmen“ anmelden.

      1. Aha, ja, da bin ich wohl falsch informiert. Dass Prostitution nicht zum Auspeitschen führt wusste ich, doch dachte ich, dass es für Frauen verboten sei sich auf der Straße anzubieten, jedenfalls habe ich noch nie solche gesehen.
        Nur solche „Frauen“, von denen schon vom Schiff aus ansiehst, dass es Stricher in Frauenkleidung sind.
        Daher dachte ich, dass es nur für Frauen gesetzlich verboten ist sich auf der Straße anzubieten, aber es für „Männer“ dieses Gesetz nicht gibt und es daher nicht verboten ist in Frauenkleidern an Häuserecken herumzustehen.
        „Organisierte Aktivitäten wie Bordelle und Zuhälterei sind jedoch verboten.“, oh, offensichtlich mit genügend Schmiergeld nicht, denn es gibt sehr wohl Bordelle in Paraguay.
        Erstens sind Motels nichts weiter als Bordelle, in die man halt einfach die Nutten selbst mitnehmen muss. Und zweitens gibt es über goockl sehr einfach zu findende einschlägige Internet-Seiten mit Fotos, Dienstleistungen der Damen und Adresse der Lokalität.
        Also kann „Organisierte Aktivitäten wie Bordelle und Zuhälterei“ doch nicht so verboten sein in Paragauy.
        Naja, was ist den schon verboten in Paragauy, was Plata bringt? Nichts.

          1. Ja, Sie haben also völlig recht. Demnach sind in PY Bordelle verboten, also Häuser in welchen die Nutten warten, sondern man darf legal welche ins Motel nehmen. Auf Internetseiten darf man auch Werbung für sein Bordell machen, inklusive seiner Nutten (möchte Wochenblatt nicht mit solchen Links kompromittieren). Und die SET treibt Steuern von verbotenen Gewerben ein. Dann habe ich aber auch ein bisschen Recht, in PY zählt nur die Plata, von Anstand, Gesetzten und Moral nur vordergründig eine Spur.

      1. Ja, so eine(r) wollte mich mit aufs Zimmer nehmen, aber die Hände schienen mir dann doch etwas zu groß für eine Frau. Und Würgereiz bekomme ich schon wenn ich in das Terreno meiner Nachbarn sehen darf.
        Aber es stimmt doch, diese „Frauen“ da an den Ecken in der Nacht in Asuncion, das sind keine Frauen, sonder Stricher als Frauen verkleidet?
        Aber ehrlich gesagt ist mir das ziemlich egal, die können tun und lassen was sie wollen.

        1. Als ich 2004 erstmals in Paraguay war wurde mir erklärt, um die Luxushotels in der Altstadt
          stehen die weiblichen und in der Mcl. Lopez vor San Lorenzo die pseudoweiblichen (männlichen/Travestis) Prostituierten.
          Diese Info ist Hörensagen, also ohne Beweiskraft.

          1. Ja. Ich bezog mich darauf, auch damals als ich noch kürzlich eingewandert bin, abends in Asuncion unterwegs war und auf der Suche nach Bars wie Hard-Rock-Cafe etc. war. Damals hatte ich neu eine Harley-Davidson made in China, assembled in PY.
            Die Frauenkleidchen-Ständer standen auf den Nebenstraßen der Estrella y Palma herum.
            Naja, ich habe meine Beziehung. Und sehen schlimmen Krankheiten deshalb gelassen entgegen.

  3. Sie ist nicht mehr Ihn, das Geschäft läuft nicht mehr so gut.Das Finanzamt muss als glaubhaftes Werbebüro herhalten.
    Ist doch in Europa nicht anders,ab und zu die Beine breit,eine Nummer und die Dame ist wieder Gespräch!
    Es genug Frauen mit der Optik.Die sind billiger als sie!

  4. ich warte ja jetzt nur noch drauf das ein neuer artikel erscheint, der dann klarlegt, das irgendso ein fetter colorado parteibonze diese 22k USD als diäten bei der SET einreicht und sich dann die IVA retourhohlen will *rofl*

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