Deutscher Botschafter übergibt Beglaubigungsschreiben an Cartes

Asunción: Der neue Botschafter der Bundesrepublik, Dr. Claudius Fischbach, der Präsident Horacio Cartes gestern sein Beglaubigungsschreiben überreichte, hat viel Tatendrang und will gleich mit der gemeinsamen Arbeit beginnen, so ein Bericht der Regierungswebseite.

Zu dieser Gelegenheit überreichte auch die neue italienische Botschafterin in Paraguay, Gabriele Phillip Annis, ihr Beglaubigungsschreiben.

Der paraguayische Außenminister Eladio Liozaga hob die Wichtigkeit der bilateralen Beziehung zwischen Paraguay und der Bundesrepublik Deutschland hervor. Liozaga versicherte außerdem, dass viele Gemeinsamkeiten zwischen Paraguay und Deutschland bestehen. So gibt es nicht nur bilaterale Übereinstimmungen sondern auch gleiche Denkweisen bei der Verteidigung fundamentaler Freiheiten, den Rechtsstaat und den freien Handel neben der Gelegenheit die heute deutschen Unternehmern zur Investition geboten wird.

“Heute, wie sie sicherlich wissen, ist Imperial Shipping, eine der größten Reedereien der Welt hier ansässig, was ihr Vertrauen in die Regierung und die Justiz widerspiegelt”, so der Minister des Kabinetts von Horacio Cartes bei einer Pressekonferenz im López Palast.

Bei der Übergabe des Beglaubigungsschreibens soll Präsident Cartes dem neuen deutschen Botschafter versichert haben, dass er die Kooperation der dualen Ausbildung vertiefen möchte. “Dies bringt uns mehr ausgebildete Kräfte, die unser Land braucht”, so Cartes.

Wochenblatt / Presidencia

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5 Kommentare zu “Deutscher Botschafter übergibt Beglaubigungsschreiben an Cartes

  1. Ja ganz toll was die Botschaft alles macht. Man ruft z.B. gestern extra die I-Net Seite mit den Öffnungszeiten auf, fährt dann zur Botschaft, trifft dort noch mehr Leute die teilweise weitere Anreise haben und dann vor einem Zettel stehen auf dem steht Heute am 06.10.16 Geschlossen.
    Auf der Startseite steht zwar der hinweis dass geschlossen ist, aber deren Computerspezialist ist wohl nicht der hellste Kopf und weiß wohl nicht dass man die WICHTIGSTE Seite auch gezielt aufrufen kann.

  2. Ich hoffe mal, dass sich die beschworenen Gemeinsamkeiten Paraguays und Deutschlands auf den Austausch der üblichen Höflichkeitsfloskeln korrupter Politiker beziehen. Sollte sich daraus mehr entwickeln, entfiele für mich der Grund, nach Paraguay auszuwandern. Dann kann ich auch in der DDR 2.0 bleiben.

  3. Das Auswahlverfahren für den deutschen Diplomatischen Dienst ist hart, das Leben teilweise auch, zumindest in den Ländern der 3. und der 4. Welt. An die 80 % der Ehen gehen in die Binsen. Meistens, weil die Ehefrauen sich langweilen. Etwas einfacher gelingt man in den deutschen diplomatischen Dienst, wenn man ein Adliger ist, beispielsweise Graf oder Baron, oder wenn man mosaischen Glaubens ist.

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