Wenig Fortschritte in der Infrastruktur

Eines der Hauptdefizite in Paraguay bleibt die Qualität der Infrastruktur. Laut dem Weltwirtschaftsforum über die globale Wettbewerbsfähigkeit büßte das Land vier Plätze im Vergleich zum Vorjahr ein.

Paraguay liegt nun auf Platz 122. Insgesamt 138 Länder wurden bewertet. Bemerkenswert ist, dass zwischen 2008 und 2014 ein kontinuierlicher Anstieg erfolgte. Dieser Trend hat sich aber nicht fortgesetzt. Untersucht wurden die Bereiche Straßen, Häfen und Flughäfen sowie die Energieversorgung. Im Sektor Straßen liegt Paraguay sogar nur auf Platz 136, das drittschlechteste Land überhaupt, global betrachtet. Im Bereich der Flusshäfen konnte zumindest der Platz 108 erzielt werden.

Obwohl viel Geld in den Straßenbau fließt, zeichnet sich anscheinend noch kein Aufwärtstrend in diesem Sektor ab.

Quelle: 5dias

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14 Kommentare zu “Wenig Fortschritte in der Infrastruktur

    1. Wenn man sich noch überlegt, wie viele von den anderen 138 Staaten regelmäßig mit Erdbeben, Tornados oder Tsunamis zu kämpfen haben, dann fragt mach sich glatt: Wie machen das die Paraguayer nur?

      Wie kann man so günstig liegen (keine hohen Gebirge zu überqueren, fast alles flach, kein Frostschaden im Winter, kein Wüstensand, kein Meer mit salzhaltigen Winden) und trotzdem alles derartig mies in Stand gehalten bzw. gar nicht gemacht wird?

      Die Antwort ist einfach. Herr Stroessner hat das seinerzeit in einem Satz blendend zusammengefasst:
      Der größte Problem von Paraguay sind die Paraguayer.

      1. Das stimmt sogar.
        Ich hab eine Arbeitswoche hinter mir, wo ich wieder sage: Es macht hier eh jeder was er will.
        Ich arbeite im MOPC (allerdings nicht im Strassenbau) und die lieben Beamten erfüllen jedes Klischee: Man kommt zur Arbeit wann man will, wenn man keine Lust hat, bleibt man einfach zu Hause. Kommunikation ist ein Fremdwort, niemand sagt Bescheid, wo er gerade ist, oder ob es Neuigkeiten zu einer Baustelle gibt.

        Gleichzeitig wird sich über den geringen Lohn beschwert und wenn es viel zu tun geben sollte geht das auch nicht, da man schliesslich um Punkt 15 Uhr gehen muss, weil die andere Arbeitsstelle „wartet“.
        Viele sehen die Arbeitsstelle nur als „Übergangsstation“, für das Wohl des Landes, es weiterzuentwickeln, hat fast niemand was übrig. Nach dem Krieg war Deutschland in Schutt und Asche und mit Fleiss hat man es zu dem gemacht, was es heute ist. Viel Geld hat man da auch nicht verdient.

        Es ist wirklich die Mentalitaet… wenn man nur 50 % vom Arbeitseifer eines Durchschnittsdeutschen haben wuerde – Paraguay waere wirklich viel besser dran als jetzt.

      2. (Der größte Problem von Paraguay sind die Paraguayer)… Das ist an Respektlosigkeit nicht mehr zu übertreffen! Krass!! Sparen Sie sich doch solche Kommentare oder kehren Sie dorthin zurück, woher Sie hergekommen sind. Ich glaube nicht, dass Sie jemand mit Gewalt hierher geholt hat. buen viaje!

        1. hier ist jemand krank im Kopf. Es wurde nur das wiederholt, was Stroessner gesagt haben soll. Also Paraguayo: tranquilo!

        2. An Respektlosigkeit fehlt es mir nach Jahren Paraguei nicht mehr. Das war einmal anders als ich noch Neuling war. Doch nach Jahren Dilettantismus, Ungebildetheit und Faulheit ist das anders geworden. Es tut mir leid das so sagen zu müssen. Ich würde ja gerne anders argumentieren, doch es geht nicht. Doch es gibt nicht nur negatives: Freundlichkeit und auch sehr viele die sich schon bemühen. Vieles klappt auch. Doch überwiegen einfach eine Schwachköpfig- und Ungebildetheit, welche man nicht erkennen kann, weil man einfach keinen Vergleich zu Ehrlichkeit, Fleiß und Bildung hat, wenn man sein Leben lang nur das hier gesehen hat. Mir sagen ja alle Einheimischen ich sein ein Mal Educado. Das stimmt, aber wenigstens habe ich die Grundschule mit täglich acht Stunden-Besuch abgeschlossen. Nein, Geld fällt einfach nicht vom Mangobaum, auch wenn ich Stunden darunter sitze, Terere oder Bier trinke, dem Müll anzünden kann und Kindergartenmusik höre. Ok, nicht alle, jedoch muss man nur durch die Barrios fahren, ist diese Tatsache einfach nicht zu übersehen. Ich kann ja wieder viajar, jo, dann gibt es noch Türen und Fenster zu aprovechieren. Vielleicht lasse ich auch einen Tintenstrahldrucker zurück, damit TK-Speziallgeschäfte auch ein Gerät zum Ausdrucken von Buchstaben haben. Jo, wenn solche wie ich wieder gehen, wird sogar die Milch wieder ganz billig, man muss dann nur Stunden laufen, um sie zu beschaffen, aber die Zeit hat man ja im Gegensatz zu Geld. Glücklich ist, wer absolut nichts besitzt, außer Kinder pro Quadratmeter, da hat man auch keine Sorgen.

        3. Kritik verboten? Wenn man nicht mit verbunden Augen und zugestöpselten Ohren durch das Land geht, muss man (leider) 9mm voll und ganz zustimmen.
          Aber es hier wie üblich: Wenn jemand etwas kritisches äußert, soll er das Land verlassen.
          Aber was passiert, wenn alle kritischen und denkenden Menschen das land verlassen? – dann wird es hier ganz schön „lustig“ zugehen und alle können sich selbst beweihräuchern. Ob Sie das aber wirklich glücklich macht?

  1. ….. gesagt haben soll … wo? wann? und warum hat er dies -angeblich- gesagt? wenn schon dann mit Fakten .. morbus ignorante

    1. das wird doch in dem Hauptartikel erwähnt. Also: paraguayo. tranquilo. Wenn Deutschland alle Ausländer wegschicken würde, die über Deutschland meckern, dann hätte Deutschland zehn Millionen Fremde weniger im Land. Ich liebe Paraguay. Mir gefallen die Chicas, die Cooperativas und die Sonne! Mit den Paraguayern habe ich jeden Tag viel Spaß!

      1. ……. Ich liebe Paraguay. Mir gefallen die Chicas, die Cooperativas und die Sonne! Mit den Paraguayern habe ich jeden Tag viel Spaß! .. morbus du wirst mir sympatisch hahaha.. jetzt bin i wieder ganz tranquilo 😉 … obwohl, 10 Millionen fremde weniger in D, das würde aber vielen gefallen.. glaube ich mal, kann mich auch irren 😉

  2. Ich frage mich stets, wer solche Projekte abnimmt bzw. bewilligt und welche Bildung diese mitbringen. Sind die Projekte gar so projektiert, dass man echte Fundamente macht, welche mehr als 2 cm rote Erde sind, die beim nächsten Regen unterschwemmt werden und die 1,5 cm Beton bzw. Alphaltschicht sich Schlaglöcher und Risse wandeln? Wenn ja, so scheint das Endfabrikat einfach nicht den Projektvorgaben zu entsprechen. Oder unterstelle ich hier böswillig etwas, was nicht so ist und die Infrastruktur fällt nicht nach wenigen Tagen oder manchmal auch Wochen bereits wieder auseinander? Was würde es kosten, wenn man schon ausnahmsweise Stahl in den Zement einbaut, diese mit ein paar Steinchen zu unterlegen? Denn auf dem Boden aufliegend bringt das Ganze gar nichts. Beim zweiten Auto das darüber fährt muss der Beton brechen, weil 1,5 cm Beton einfach zu wenig ist und das Stahlgitter am Boden aufliegt. Hier fängt es schon an, denn ein europäischer Sechstklässler ohne Hochschulabschluss in Albañil kann das schon erkennen.

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