Die ANDE kann die Energieversorgung kaum noch garantieren

Asunción: Teile von San Lorenzo und Luque mussten am Montag 24 Stunden ohne elektrische Energie auskommen. In Capiatá und Hernandarias zeigte sich das gleiche Bild.

In einem Interview des Radiosenders ABC Cardinal hatte Victor Romero, Präsident von dem staatlichen Stromversorger ANDE, argumentiert, dass sich die Energieversorgung nach den Stromunterbrechungen am vergangenen Wochenende normalisieren werde. Jedoch war dies am Montag in den ernsthaft betroffenen Bereichen von San Lorenzo, Ciudad del Este und Guarambaré immer noch nicht der Fall.

Laut Romero seien die Unterbrechungen auf geplante Arbeiten zurückzuführen. „In Guarambaré haben wir zwei Transformatoren und mussten die Energie von dieser Station auf ein anderes Distributionszentrum übertragen, wodurch es überlastet wurde“, erklärte er.

In Villeta führen die niedrige Spannung und die konstanten Stromunterbrechungen zu einer Besorgnis in den Fabriken. Die Molkerei Doña Angela konnte das vergangene Wochenende nur mithilfe eines eigenen Generators Verluste vermeiden.

„Wir bemerkten die niedrige Spannung am Samstagabend durch die ANDE. Nur ein eigener Generator konnte den Betrieb der Fabrik gewährleisten“, erklärte der Manager von der Molkerei, Jorge Silva.

In Hernandarias, ironisch als die “Energiehauptstadt“ bezeichnet, beklagen die Ansässigen ebenfalls den schlechten Service der ANDE. Nur sechs Beamte der Institution und ein Diensthandy sollen den Bedarf in der Region sicherstellen. Zudem wird nur bis 22:00 Uhr gearbeitet.

Valerio Rojas, Regionalleiter der ANDE aus Hernandarias, sagte, die Stromausfälle entstünden, weil Äste Leitungen berühren und es illegale Verbindungen gäbe, die die Transformatoren überlasten würden.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Die ANDE kann die Energieversorgung kaum noch garantieren

  1. Wenn sie die Leitungen immer kontrollieren, und die Äste schneiden würden, käme es nicht zu solchen Störungen.
    Dazu ist auch noch zusagen, dass viele Ar…… genau unter den Leitungen neue Bäume setzen, da müsste sich die Ande durchsetzen, und ein Verbot erteilen.

    1. Der zweite Teil der Aussage ist sehr zutreffend. Was die Leitungen anbelangt gilt es zu bedenken, dass jene mittlerer Spannung 65,000 km lang sind (Niederspannungsleitungen nicht mitgezählt). Selbst Hydro-Quebec bestätigt, dass 60% aller Ausfälle auf dieses Problem zurückzuführen ist.

  2. Ilegale anschluesze?Die stadt hernandarias hat fast kein baum, ist nur 5 minuten vom groeszten wasserkraftwerk der welt und hat noch ein kleineres 10 minuten entfenrt.und hat die selben problemen wie 500KM entfernt;das ganze hoert sich nach ein irrenhaus der dritten welt.

  3. „Die ANDE wird den Sommer nicht überstehen“ titelte ein Artikel vom 23. Oktober 2017. Der Sommer ist vorbei, die lügnerischen Vorhersagen sind nicht eingetroffen nur die Zahl der unqualifizierten, Anti-ANDE Beiträge bleibt gleich. Daraus folgt: Die „geistige Überforderung“ ist Tatsache, trifft aber den Beitragsschreiber.

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