Die Baustelle Metrobus im Niemandsland

Fernando de la Mora: Das Projekt Metrobus steckt im Niemandsland fest. Endlose Autoschlangen auf der Mariscal Estigarribia, Schlaglöcher und das Fehlen der Caminera zur Verkehrsregelung bringen die Autofahrer auf die Palme.

Zudem geht es bei dem Metrobus Vorhaben immer noch sehr schleppend voran. Vorgestern begaben sich Reporter an die besagte Stelle. Zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr war kein Beamter der Caminera auf der Mariscal Estigarribia zu sehen. Aber auch im weiteren Verlauf der Baustelle zur Straßenecke Juan Leopardi und dem Campus der Nationalen Universität von Asunción glänzte die Straßenpolizei mit ihrer Abwesenheit.

Es gibt noch weitere gefährliche Kreuzungsbereiche wie auf der Pastora Céspedes und Capitán Rivas. Seit letztem Mittwoch wurde der Bereich komplett gesperrt damit ein Abwassersystem mit Gullys gebaut werden kann. Jedoch waren vorgestern die Arbeiter zwar um 09:00 Uhr vor Ort saßen aber nur herum und spielten mit ihren Smartphones.

An der Capitán Rivas befindet sich eine Tankstelle. Sie wird als Umfahrung genutzt um schneller an die Kreuzung zu gelangen. Es gab schon eine Vielzahl an prekären Situationen.

„Seit den Arbeiten von dem Metrobus begangen sank der Umsatz um 30%. Es ist eine Katastrophe. Nun wird die Tankstelle als Umfahrung genutzt. Die Autofahrer sind nervös. Die Caminera muss endlich eingreifen“, sagte Luis Morinigo, der Pächter von der Station.

Blas Ponce Ramirez, Leiter der Caminera für das Departement Central, sagte, er werde die Beschwerden prüfen. Normalerweise müssten 16 Beamte pro Schicht immer zwischen 02:00 und 21:00 Uhr im Einsatz sein. Jedoch werde der Verkehrsfluss durch den schlechten Straßenzustand auch erheblich verlangsamt.

Wochenblatt / ABC Color

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