Die Dünen von San Cosme y Damian stehen kurz vor dem Verschwinden

San Cosme y Damian: Wo einst einmal 70 Hektar große Inseln im Rio Paraná eine dünenartige Oberfläche hatten sind heute dank Erosion und hohem Wasserpegel nur noch 10% davon übrig. Ihre hauptsächlichsten Feinde sind die wechselnden Winde und der steigende Wasserpegel des Flusses, erklärt der Bürgermeister des Ortes, Denis Galeano.

Da die Dünen eines der wichtigsten Tourismusziele der Zone sind baten Stadtvertreter das zweistaatliche Wasserkraftwerk Yacyretá um Hilfe zur Erhaltung. Ein vorgeschlagenes Projekt muss wohl in einer Schublade verloren gegangen sein, da niemals eine Antwort von ihnen kam.

Galeano erklärt, dass des für Yacyretá einfach wäre die Inseln zu erhalten, indem Barkassen voller Sand ihre Ladung da abladen wo den Inseln der Sand abhandenkam. „Wenn nicht bald etwas geschieht werden diese Dünen in wenigen Jahren komplett verschwunden sein“, warnt der Stadtvater.

Ebenso sagte er, dass die Stadt selber diese Arbeiten nicht bezahlen kann und einer der Gründe für nötige Wartungsarbeiten eben vom Wasserkraftwerk ausgehen.

(Wochenblatt / La Nación / Foto: Vimeo)

CC
CC
Werbung