Die Geschichte von Pitbull Thor, der in Ñemby ein Baby angegriffen hat

Ñemby: Die nationale Tierschutzbehörde legte eine Zusammenfassung der Überwachung des Pitbulls Thor vor. Sie geben an, dass sie den Hund zum Wohle des Tieres seit dem letzten Jahr beobachten und dass der Hund stets gesellig war und ein stabiles Temperament hatte. Leider hat er vor ein paar Tagen ein 11 Monate altes Baby angegriffen.

Die Nationale Behörde für Schutz, Gesundheit und Tierschutz berichtete über die Zusammenfassung der fast einjährigen Nachuntersuchung des Pitbull-Rüden Thor in Ñemby. Im Anschluss an diese Überwachung soll der Hund ein 11 Monate altes Baby, ein Familienmitglied, angegriffen haben, was daraufhin starb.

Im Juli letzten Jahres war eine Beschwerde eingegangen, in der berichtet wurde, dass ein Hund den ganzen Tag angebunden war, weshalb die Tierschutzbehörde zur Überprüfung vor Ort eingesetzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde festgestellt, dass das Haus nicht eingezäunt war und dass es sich um einen Pitbull handelte.

Nach den Aussagen des Besitzers gegenüber den einschreitenden Beamten wurde der Hund tagsüber angeleint, weil seine Frau zu diesem Zeitpunkt schwanger war und er jegliche Unannehmlichkeiten vermeiden wollte.

Er sagte, der Hund namens Thor sei seit seiner Welpenzeit bei ihm gewesen, sei mit seinen Kindern aufgewachsen, die inzwischen erwachsen seien, und würde nun mit dem Neuankömmling aufwachsen, den er erwarte.

Diese erste Intervention fand am 27. Juli 2021 statt, und der Familie wurde geraten, eine Auslaufzone zu errichten, bis sie einen sicheren Zaun für das Tier hat. Thor befand sich in guter körperlicher Verfassung, war gesund und umgänglich.

Seitdem hat die Tierschutzbehörde überprüft, ob die Empfehlungen eingehalten werden. Am 31. Juli suchten die Beamten das Heim auf und überprüften Thors Gesundheitskarte, wobei sie feststellten, dass er alle Impfungen erhalten hatte.

Am 2. August konnten sie nachweisen, dass Thor mit Nahrung und Trockenfutter gefüttert wurde. Einige Tage später, am 9. August, wurde festgestellt, dass Thor seine Freilaufzone hatte, was von den Beamten empfohlen wurde.

Am 11. November stellten die Beamten fest, dass die Familie, die Thor hatte, das Material für den Bau der Mauer ums Grundstück der Familie, hatte.

Ende November war der Bau der Mauer im Gange. Die Beamten weisen darauf hin, dass Thor mit seiner gesamten Familie zusammenlebte.

Am 23. Mai dieses Jahres wurde die Mauer des Grundstücks fertiggestellt. Thor war gesund und hatte mehr Freiheit im Garten. Sie beobachteten auch einen neuen Hund, der mit der Familie zusammenlebt.

Die Tierschutzbehörde betont, dass Thors Familie alle Empfehlungen befolgt hat, so dass das Haustier nicht beschlagnahmt wurde. Sie erklären auch, dass Thor sich während der Interventionen als umgänglich und stabil erwiesen hat.

Leider griff Thor ein Jahr nach dem ersten Eingriff, am 27. Juli dieses Jahres, an und tötete das 11 Monate alte Baby seiner Familie. Beamte des Tierschutzes begaben sich zum Tatort und entfernten das Tier und einen weiteren Welpen, der zur Familie gehörte.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentare zu “Die Geschichte von Pitbull Thor, der in Ñemby ein Baby angegriffen hat

  1. Hehe, das wäre ja das erste mal, dass hierzulande ein Beatmeter:*in oder Behördeter:*in sein gekültes Beatmeten- oder Behördetenhüüsli verlassen hat. So einen Bericht schreibt man doch hier im gekühlten Beatmeten- oder Behördetenhüüsli. Hatten ja genügend Zeit die letzten Tage seit dem Vorfall. Das ist ganz ähnlich wie überall auf der Welt: Weltweit hat noch nie einer:*in vom Beatmeten- oder Behördetenhüüsli auch nur Ansatzweise etwas falsch gemacht. Na, beim bis zur Beamteten- und Behördetenpension 40-jährigen, täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr Akten in den amtlich bewilligten Behälter einzureihlen kann man ja auch nicht viel falsch machen.

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