Die Innenstadt von Asunción ist nur noch zu Fuß erreichbar

Mit riesigen Transparenten haben Demonstranten von Genossenschaften und Kleinbauern die Innenstadt von Asunciòn hermetisch abgeriegelt. Die Straßensperren beginnen an der Straße Mexiko und bringen Verkehrsteilnehmer zum verzweifeln.

Die Verkehrspolizei der Hauptstadt ist hoffnungslos überlastet, ihre Präsenz kaum wahrnehmbar. Lange Schlangen von Fahrzeugen befinden sich vor der Innenstadt. Entlang der Straße Mexiko sind zahlreiche Demonstranten, nur Fußgänger können sich einigermaßen frei bewegen und ihre Ziele erreichen. Busse lassen ihre Passagiere aussteigen, weil sie auch nicht weiterkommen. Innenminister Francisco de Vargas warf den Demonstranten vor, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gefährden und Polizisten zu nötigen, nicht einzugreifen. Mittlerweile sind auch andere Informationen aufgetaucht, die möglicherweise belegen, dass viele Menschen für die Kundgebung finanziell unterstützt werden. „Die Kooperativenmitglieder helfen, die Kosten der Streikenden zu bezahlen, denn es sind Mitgliedsbeiträge“, sagte Pedro Löblein, Präsident der zentralen Vereinigung der Kooperativen (Cencopan).

Quelle: Ultima Hora