Die Löcher gestopft

Pedro Juan Caballero: Kaum wurde der Ex-Vizepräsident Óscar Denis entführt, zog man Militär aus der Departementshauptstadt ab, was zu kleinem Grenzverkehr und offenen Straßen führte. Dies wuchs immer mehr, bis man gestern erneut die Schotten dicht machte.

Seit mehreren Wochen nutzten die Bürger der Grenzstadt die Lage aus und kreuzten die Grenze wann sie wollte. Als die Shoppingcenter reagierten und wieder öffneten, bekam die Presse Wind davon, was wiederum zur gestrigen Titelseite bei Abc Color führte. Genau das muss den Ausschlag gegeben haben, dass am gestrigen Nachmittag ein Kontingent Soldaten zurück nach Pedro Juan Caballero geschickt wurde, um die Grenze erneut hermetisch abzuriegeln. Dies kann jedoch von kurzer Dauer sein, wenn sich die Regierungen entschließen noch vor dem 15. Oktober die Grenzübergänge wieder zu öffnen.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Die Löcher gestopft

  1. Es stellt sich die Frage wie lange sich die Buerger das dort gefallen lassen? In der Gegend haben weder die paraguayische Polizei noch das paraguayische Militär das Gewaltmonopol…..

  2. Genau, das hat keiner bemerkt. So wie im sommer 2015 in europa. Da bemerkte die politik nicht, dass millionen bereits auf dem weg nach germoney waren. Deshalb ist die etablierte politik ja auch nicht vernetzt. Wenn aber ein hassverbrechen am mount everest passieren würde, dann steht sicher eine ngo bereit und in sekundenschnelle ist das die schlagzeile.