Die meisten Hotels gehen vor die Hunde

Asunción: Die Hotels des Landes haben zu 97% geschlossen, da es keine Reservierungen mehr gibt. Ein Sektor geht vor die Hunde oder hält durch, wenn man genügend Reserven angehäuft hat.

Hotels wie das Dazzler schloss nur Tage nachdem die Regierung die 73 unter Quarantäne stehenden Landsleute in eine Kaserne umsiedelte. Auch die anderen Hotels der Preisklasse aber auch weitaus günstigere sind geschlossen, denn Gäste gibt es nicht.

Die Leiterin des paraguayischen Hotelgewerbes (AIHPY), Cecilia Cartes Wagner, die schon 2019 als Jahre mit schlechter Belegung für die Hotels des Landes bezeichnete ist nun noch mehr besorgt.

Cecilia Cartes, Geschäftsführerin des Hotel Cecilia, sagte in einem Interview mit Radio 650 AM, dass sich der Sektor an einem Scheideweg befindet, was den Plan zur Vermeidung des Zusammenbruchs der Hotels betrifft. Sie sagte, dass es in Paraguay mehr als 500 Hotels gibt und dass die Mehrheit geschlossen ist, nur temporäre Herbergen oder Unterkünfte geöffnet sind.

„Die meisten Hotels sind geschlossen, 97%. Das ist wie ein Eimer kaltes Wasser für uns. Für uns gibt es kaum Notfallmaßnahmen oder die Regierung sichert etwas zu ohne zu wissen was. Wir haben keine Ausgleichsmöglichkeiten, um auf die Menschen zu reagieren, die mit uns arbeiten“, sagte sie.

„Angesichts der Situation erwarten wir auch Sofortmaßnahmen von der Regierung. Wir brauchen die Freiheit, die Löhne flexibler zu gestalten. Die Zeit läuft und wir haben keine Lösung für das Problem. Wir sprechen jeden Tag mit den Behörden, die haben jedoch keine Antworten. Wir brauchen mehr Klarheit, dass wir die Entscheidungen schriftlich erhalten, Beschlüsse, die es uns ermöglichen, die Suspendierungen einseitig und absichtlich durchzuführen“, fügte sie hinzu.

In Bezug auf die Stromrechnung wäre Hilfe von Seiten der Ande auch erwünscht, da viele Hotels mit Restaurants Waren kühl halten und nicht wissen, wann diese wieder gebraucht werden.

Wochenblatt / Radio 650 AM

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3 Kommentare zu “Die meisten Hotels gehen vor die Hunde

  1. Es wird gerade die Leinwand für kommende neue Motive und Bildkompositionen vorbereitet. Man hat nur vergessen die Farbpalette anzugleichen, wer kein Gefühl für das Zusammenspiel von Farben und Formen hat sollte das malen anderen überlassen. Leider werden die mit dem wenigsten Talent und dem größten Narzissmus den Pinsel schwingen und uns ein apokalyptisches Bild der Zukunft präsentieren. Nur einmal sollten diese Köche des
    geplanten Kollaps Ihr Mahl selbst verspeisen, die Masse wird jedoch wie immer die Suppe bis zum Grund auslöffeln und Nachschlag verlangen. Irgendwie ermüdend diese Telenovela in Endlosschleife.

  2. Daubentonia Madagascariensis

    Oh man. Wenn man das so liest und noch etwas abdriftet und sich überlegt welchen Rattenschwanz das alles mit sich zieht. Nicht nur der Hotelbranche, auch alle anderen Branchen geht es zZ. wohl so ziemlisch schlecht. Drogerien, Supermärkte und Onlinedienste ausgenommen. Aber sonst ist so ziemlich jede Branche betroffen.
    Der Zoo ist zu und generiert keine Einnahmen für die Stadt. Automechaniker bzw. Garagen dürften auch weniger Kunden vermerken. Alle wir Ausländer, die wir von Erstwohnsitze, Autovermietungen und Einwanderungspapiere ua. leben: da kommt zZ. nix. Tankstellen müssen wohl nicht mehr so oft ihre Tanks füllen lassen in letzter Zeit. 97% der hiesig Hotels geschlossen. Und und und, diese Liste lässt sich beliebig fortführen.
    Irgendwie kann ich das Ausmaß gar nicht richtig abschätzen…
    Die momentane Wirtschaftskrise ist vergleichbar als ob die Menschheit von einem unheilvollen Virus getroffen worden wäre…
    Nun will Paragauy 1,6 Milliarden US$ auf dem Markt aufnehmen. Ich denke andere 3. Weltstaaten müssen dies auch. Da müssen schneller viele Dollars neu gedruckt werden als Masken und Beatmungsmaschinen hergestellt werden können.
    Satte 200 neue Intensivbetreuungs-Betten sind schon am entstehen in Paragauy.
    Irgendwie scheint es mir wie zwischen Stuhl und Bank: Einerseits muss die Regierung wirklich handeln um diese Virus einzudämmen und schnellst möglichst für eine große Anzahl von Notfällen gewappnet zu sein. Doch es geht alles langsam voran. Andererseits darf keiner mehr das Haus verlassen. Und kein Ende der Fahnenstange.
    Jeder Tag an welchem die Wende kommt, Paragauy gewappnet ist und die Menschen wieder arbeiten dürfen, wird sehnlichst herbei gesehnt. Hoffentlich noch vor dem totalen Kollaps, wenn es dann schon ein paar Tage nach 12 ist.

  3. Ein wirtschaftliches Drama bahnt sich an, nicht nur in Paraguay. Paraguay läuft nur im Kielwasser internationaler Panikstimmung und Panikmacher mit und verfügt auch nicht über mehr Informationen wie sie sich jeder freigeistliche Bürger im Internet einholen kann. Und da sollte es nicht erlaubt sein, die Hysterie um das Corona-Virus zu hinterfragen, von allen Seiten zu beleuchten, anstatt NUR auf die veröffentliche Meinung z.B. der links-grünen, gleichgeschalteten Merkel-Presse zu hören? Und wehe, es wagt jemand Zweifel an den politischen Vorgaben der „hauptbetroffenen“ Ländern anzubringen, dann wird er als „Corona-Leugner“, einer Vorstufe zum Faschisten, verteufelt, so wie dies gerade in Deutschland durch die links-grün lastige Meinungs-Presse geschieht. Allen voran das größte linke Hetzblatt Deutschlands. Ob sich diese Hetzer noch im Spiegel ansehen können? Der große Finanzcrash wurde schon seit etwa drei Jahren für 2020/21 vorausgesagt. Und nun haben die Politiker endlich eine Begründung, wer oder was daran die Schuld trägt. Was für ein Zufall! Mit all den hundsmiserablen, finanzpolitischen Entscheidungen innerhalb der EU und Deutschlands hat das selbstredend nicht zu tun. Ich denke, Paraguay wird aus dieser Krise noch relativ gut hervorgehen. Doch Länder wie Deutschland werden ihr blaues Wunder erleben. Wer will da noch all die Millionen von „Flüchtlingen“ die nicht einmal bereit sind sich zu integrieren, weiter finanzieren? Es wird zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen, wie wir sie uns nicht vorstellen können und wollen. Aber die deutschen Naivmützen brauchen offensichtlich einen kräftigen Schlag auf ihre Mützen um endlich zur Vernunft zu kommen. Und am Ende werden sie wieder zu Wendehälsen und sagen: „davon haben wir alle nichts gewußt“!

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