Die Mission, bei Null anzufangen

Asunción: Die Pfarrei San Franziskus hat einen neuen Pfarrer. Marcelo Benitez Martinez wurde vor kurzem vom Provinzial der Franziskaner (OFM) in dieses Amt berufen. Der scheidende Priester steht vor einer großen Herausforderung, eine Mission zu gründen und bei Null anzufangen.

Martinez (li. im Bild) ersetzt Marcelino Aquino Correa (re. im Bild), der nach drei Jahren an der Spitze dieser Pfarrei nach Caazapá entsandt wurde, um eine neue Mission in Jahapety zu gründen.

Obwohl Martinez letzte Woche den Gemeindemitgliedern der Pfarrei vorgestellt wurde, findet die Zeremonie der Übergabe am 1. März um 19.00 Uhr in Anwesenheit des Erzbischofs von Asunción, Monsignore Edmundo Valenzuela, statt.

Benítez war bisher Pfarrer der Gemeinde von Nuestra Señora de la Asunción in Villarrica, Guairá. Dort war er auch Nationalassistent des Säkularen Franziskanerordens (OFS) und verantwortlich für das ökologische Heiligtum “Franziskanergarten von Ybytyruzú“.

Correa wird derweil zusammen mit dem Priester Tomás Acosta Vallejos als Assistent in einigen ländlichen Gemeinden mit etwa 10 Pfarreien ein missionarisches Leben führen. Sie werden die Herausforderung haben, bei Null anzufangen und sogar die Mittel finden müssen, um ein Gebäude für die Mission zu errichten sowie die Evangelisierung und das Sozialpastoral voranzutreiben. Diese Mission in Yahapety ist für Aquino etwas ganz Besonderes, denn es ist der Ort des Martyriums von Juan Bernardo, der als der erste paraguayische Märtyrer erwähnt wird und 1595 ermordet wurde. Aquin wird auch dafür verantwortlich sein, dieses wichtige Heiligtum im Rahmen seiner Missionstätigkeit aufzubauen.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Die Mission, bei Null anzufangen

  1. Wahre Mission ist Gottes werk und das fing bei null an als Jesus wie versprochen seinen geist gab.
    Da sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und fragten Petrus und die andern Apostel: Ihr Männer, was sollen wir tun?
    Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.
    ie nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen.
    42 Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
    Apostelgeschichte 2.38

    1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

      Antworten

      „42 Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“
      Dies ist heute eine Seltenheit geworden unter Mennoniten. Bestaendig in der Lehre der Apostel bleiben ist die Grundvoraussetzung fuer Gemeinschaft, dann Brotbrechen dann Gebet.
      Daran woran es hapert ist „das Bleiben in der Lehre der Apostel“. Wenn das nicht mehr ist so versammelt man sich als Verbecher, bricht man Brot unter Verbrechern und betet zusammen mit den Verbrechern – wenn die Agenda der Wirtschaft erst die Lehre der Apostel ersetzt.
      Dann zeigt der Text auch ganz klar wieder die Erwachsenentaufe, also die Anabaptisten hatten recht.
      Fehlt der Heilige Geist einmal wird der Mensch orientierungslos (denn der Geist fuehrt in alle Wahrheit ein) und so kommt es dann dass der Mennonit nicht mehr zwischen Ungerechtigkeit und Gerechtigkeit unterscheidet sondern Pragmatik, Utilitarismus, Praktizismus und Opportunismus halten einzug und sind der Massstab der Dinge – alles Dogmen der Freimaurer uebrigens, die die Mennoniten (un)bewusst befolgen.
      Und so „missionieren“ die Mennoniten um ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss im Lande immer weiter auszubauen (Ausnahmen gibts immer).

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