Die „rechte Hand Gottes“ verpasst die Frist zur Einschreibung

Die Colorado-Politikerin María Teresa Tiede kannte vor wenigen Monaten noch kaum jemand, bis sie ihre Wahlkampagne als Parteipräsidentin startete. Mit dem Slogan „Ich bin nicht Gott aber seine rechte Hand“ war ihr die Aufmerksamkeit der Medien für einen Moment sicher.

Ihrer neu gegründeten Bewegung innerhalb der ANR wurden nicht unbedingt große Chancen im Kampf gegen die Bewegung „Honor Colorado“ mit dem Spitzenkandidaten Pedro Alliana und der Unterstützung des Präsidenten und der oder die Gruppe der Abtrünnigen „Colorado Añetete“ mit Mario Abdo Benítez an der Spitze angedacht.

Am Samstag lief die Einschreibefrist für die Kandidatur zur Wahl, die am 26. Juli ausgetragen wird, um 13:00 ab, da kann man eigentlich schon auf sein. Punkt eins geht die Tür zu und die Wahlkampfhelfer gehen zum Mittagessen. So war das ausgeschrieben und das gleiche Recht gilt für alle.

„Was aber bedeutet Erdenrecht für die rechte Hand Gottes?“ – dachte sich wohl María Teresa Tiede als sie um 13:20 Uhr beim Lokal der ANR vorfuhr um ihren Namen auf die Liste zu setzen. Doch es war bereits Mittagszeit. Keiner wollte die Dame reinlassen, weswegen sie, so sagen Zeugen, für einen Skandal sorgte und sich mit den Wachleuten anlegte. Vergeblich.

Die nun Ex-Kandidatin kann ihr Glück in fünf Jahren wieder versuchen. Was soll’s, für Gott sind ein Tag wie tausend Jahre.

Quelle: Última Hora

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