Die Steuerreform schreitet voran

Asunción: Der technische Ausschuss bei der Steuerreform hat bereits einen gewissen Konsens in den Bereichen Mehrwert-, Einkommenssteuer und der selektiven Verbrauchssteuer (ISC) erzielt.

Noch festgelegt werden müssen die landwirtschaftliche Mehrwertsteuer und die Abzüge bei der Einkommenssteuer (IRP).

Wie der stellvertretende Minister für Steuern, Fabian Dominguez, in Bezug auf die selektive Tabak- und Getränkesteuer vorgetragen hat, sollen prinzipiell Raten festgelegt werden, die begrenzt werden. Die Exekutive muss per Dekret die anzuwendende Höhe definieren und sie kann, je nach wirtschaftlicher Situation des Landes, steigen oder sinken.

Die Höchstgrenzen der Steuersätze für verschiedene Produkte in dem Sektor waren jedoch noch nicht festgelegt und würden bis Ende des Monats diskutiert. Dazu zählen auch Themen wie Abzüge bei der Einkommensteuer (IRP) und der Mehrwertsteuer.

Das technische Gremium der Steuerkommission (CTET) kommt morgen erneut zusammen. Dabei sind Vertreter der Gewerkschaften, des Parlaments und Arbeitgeber einberufen worden, um den Fortschritt des Vorschlags zu prüfen und anstehenden Fragen zu klären.

Die Senatorenkammer hatte letzte Woche geplant, mit der Studie des Gesetzes fortzufahren, das die Steuersätze für Tabak und Getränke erhöht, die im vergangenen Jahr auf Ersuchen des Finanzministers Benigno López verschoben worden waren, um ein umfassendes Reformprojekt vorlegen zu können.

Jedoch kam es jetzt wieder zu einem erneuten Aufschub im Senat, weil nach einem Treffen mit López dieser sagte, er brauche noch eine weitere Woche, um das Reformprojekt abzuschließen.

Es gibt zwei Projekte im Senat: Bei dem ersten geht es um die Erhöhung der Tabaksteuer, mit einem Mindestsatz von 30% und einem Maximum von 40%; und ein weiteres, das die Steuer von alkoholischen und zuckerhaltigen Getränken erhöht, wobei die Mindestsätze zwischen 7,5% sowie 19,5% und die Höchstsätze zwischen 10% sowie 26% liegen.

Ein anderes Projekt, das im vergangenen Jahr im Senat ebenfalls verschoben wurde, ist dasjenige, das den Export von Getreide (Sojabohnen, Mais, Weizen) mit einer Rate von 15% besteuert. Dafür ist aber noch nicht einmal ein Termin anberaumt, um das Vorhaben zu diskutieren.

Wochenblatt / ABC Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Die Steuerreform schreitet voran

  1. Wenn Politiker das Wort Reform in den Mund nehmen bedeutet das meistens eine Mehrbelastung der Bürger.
    Dieses Steuerreformgesetz würde treffender mit Steuererhöhungsgesetz bezeichnet. Die Politicos und deren Amigos sichern sich ihre Einkünfte für die kommenden Jahre.

  2. Alles nur weil der IWF es so will ,PY muss kuschen sonst gibt es keine Neuen Kredite für das relativ hoch Verschuldete Land. Politiker sind schnell bei neuen Steuern aber wirtschaftlich arbeiten können sie nicht. Rutas verfallen schon seit Jahren und beherbergen eine Hohe Gefahr für Leib und Leben. Aber diese Damen und Herren können sich selber ihr Gehalt erhöhen und ihre Diäten darin sind sie alle einig. Zuviel Steuern sind Gift für jede Konjunktur und davon hat PY sowieso nicht viel. Ein Land im Herzen Süd Amerikas hat viele Möglichkeiten Industrie anzulocken aber bei diesen Politikern sehe ich da schwarz. Da ist es einfacher Steuern zu erheben und Kredite zu nehmen . Der Volksschaden kommt so oder so erst dann wenn die meisten Politiker in Pension sind.