Die tödliche Gefahr auf öffentlichen Straßen

San Juan Nepomuceno: Wer in Paraguay auf den asphaltierten Straßen unterwegs ist, sollte eigentlich immer Vorsicht walten lassen. Schlaglöcher tauchen immer wieder auf, aber es gibt auch andere Gefahren. Bei Nacht können diese den Tod bringen.

In den Departments Caazapá und Guairá haben sich nun viele Verkehrsteilnehmer beschwert, dass die verantwortlichen Gemeinden und die Straßenpolizei, Caminera, mangelnde Kontrollen durchführen würden.

Im Departement Caazapá soll der gefährlichste Bereich in der Gegend von General Morinigo sein, in der Nähe des Friedhofs. Hier zirkulieren Rinder bei Tag und Nacht entlang der Fernstraße. Vor drei Wochen erst kollidierte ein Motorradfahrer mit einer Kuh. Der Sozius wurde schwer verletzt, er starb eine Woche später.

Weitere gefährdete Zonen sind Santa Teresita, Rojas Silva Cabayú Retá und Rojas Silva. Hier schlafen die Rinder auf dem warmen Asphalt bei Nacht. Die gleiche Situation kommt im Bereich von José Fassardi, Ñumi und General Garay, im Departement Guairá, vor.

José Cuevas (ANR), Bürgermeister von General Morinigo aus dem Departement Caazapá, kennt die Probleme. Er sagte, diese seien schwer zu lösen, denn die Menschen würden nicht kooperieren. Eine kommunale Verdrahtung der Gemeinde würde von den Anwohnern abgelehnt. Die Besitzer der Rinder hätten viele beschädigte Zäune, aber er wolle mit den Betroffenen verhandeln, fügte Cuevas an. Dann könnte eine Lösung gefunden werden.

Quelle: ABC Color

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6 Kommentare zu “Die tödliche Gefahr auf öffentlichen Straßen

  1. Wow, das ist aber eine schöne Straße – bestimmt noch nicht einmal vor 14 Tagen eröffnet – auf dem Foto. Bitte in 14 Tagen noch einmal die gleiche Straße fotografieren, wenn sie bereits anfängt sich in schön- und zweckmäßigkeit der Mondoberfläche anzupassen.

  2. Es ist nicht das die meisten Besitzer sind prepodent unverantwortlich und wenn es zu einen Schaden kommt war keiner Schuld und das ist das es gehörte straft jeder der eine Kuh egal Rind hat ist verpflichtet dafür zu sorgen aber nicht auf der Ruta oder Aspalt .

    1. Hallo Ernst, zu Deinem ersten Satz stimme ich Dir zu: „wenn es zu einen Schaden kommt war keiner Schuld“. Denn, wenn ein Autofahrer nachts eine auf der Strasse liegende Kuh anfährt, hat er natürlich Schuld! Aber das sehen Leider viele „Raser“ anders und rufen nach dem Staat.
      Beste Grüsse Michael

  3. Es ist müßig über das Thema „Rinder auf den Straßen“ zu berichten. Vor ca. 2 Jahren wurde in PY ein Gesetz erlassen, daß Rinder im Straßenverkehr nicht frei laufen dürfen. Freilaufende Rinder sollten eingefangen werden. Der Besitzer bekäme die Rinder nur gegen Strafzahlung zurück. Sollte sich kein Besitzer innerhalb von 8 Tagen melden, würden die Rinder geschlachtet. Um dieses vernünftige Gesetz durchzusetzen, wurden für ganz Paraguay ca. 20 Lassowerfer eingestellt! Das ist auch so ein Gesetz unter vielen, das unter der Rubrik „nicht durchführbar“ geführt wird. Kein Mensch hält sich daran und die Rinder spazieren weiterhin munter unter den strengen Augen der Polizei auf den Straßen umher. In diesem Zusammenhang noch so ein Gesetz, ebenfalls vor ca. 2 Jahren erlassen: Es ist den Polizeibeamte bei Strafe verboten während des Dienstes das Handy zu benutzen. Die Polizei hält sich nicht daran wie jeder täglich beobachten kann. Paraguay ist eben nicht nur ein Land der Ignoranten, auch ein Land der Widerborstigen, Unbelehrbaren und Besserwisser. Lassen wir sie wie sie sind – es lohnt nicht sich darüber aufzuregen – eben ein hoffnungsloser Fall.

  4. Wenn eine komunale Verdrahtung von den Anwohnern abgelehnt wird, dann muessen diese Leute eben ins Gefängnis. Ganz einfach. Es kann nicht sein, dass jeder macht was er will (wobei…dieses Verhalten wird sicher von der Politikelite abgeschaut..). Wenn ein Paraguayer von einem Gesetz hört und nicht einverstanden ist, befolgt er dieses auch nicht.

    Zig Leys, zig Abogados….aber passieren tut fast nichts. Geht denn den Leuten nicht nahe, wenn ein Motorradfahrer stirbt, weil da Rinder die Strasse blockierten?
    Wahrscheinlich muss das Opfer eine junge, schlanke Frau sein, damit das durch die sozialen Netzwerke geistert und damit dann einige einen Zaun bauen.

  5. Martin Schwingenheuer

    Antworten

    Das Beste ist nach Möglichkeit niemals Nachts fahren und auch sonst immer mit unliebsamen Überraschungen rechnen! Die größte Gefahr geht meiner Meinung von den unverantwortlich fahrenden LKW Fahrern aus. Ein Großteil von denen scheinen Psychopaten zu sein!

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