Mayor Otaño: Der Fall Eisen wir immer komplizierter

Mayor Otaño: Der Staatsanwalt Alcides Gimenez Zorrilla kam am Donnerstagnachmittag zu dem Grundstück der Familie Eisen. Ein Großaufgebot der Nationalpolizei unterstützte ihn bei dem Vorhaben, die Eindringlinge zu identifizieren.

Die Besetzer haben sich auf dem Anwesen verschanzt. Im Zuge der Maßnahme wurden von allen Personen die Personalien festgestellt. Der Anführer der Gruppe soll Geovani Luiz Tonel sei. Er gehört zu einem Teil der Gruppe um Luis Anibal Schupp, die der Familie Eisen das Leben schwer machen und immer wieder versuchen, deren Soja- und weiteren Getreideanbau zu verhindern.

Am 2. Dezember drangen die Landbesetzer auf die Farm ein. Geiseln wurden genommen, danach verbarrikadierten sich die Eindringlinge. Sie sind schwer bewaffnet.

Luis Rolón, eine dubiose Person, ebenfalls aus der Gegend von Mayor Otaño, die in den Zigarettenschmuggel verwickelt und auch Verbindung in die Rauschgift Szene haben soll, trat in den Vordergrund. Er behauptet, der Gruppe Schupp eine Millionen US Dollar bezahlt zu haben. Dafür hätten sie ihm Soja Bohnen liefern sollen, die auf dem Grundstück der Eisens angebaut hätten werden sollen. Dieses Geld müsste nun zurückfließen und dafür würden die angebauten Sojabohnen auf den Feldern der Eisens als Sicherheit dienen. Rolón hätte das Land der Eisens angeblich gepachtet, bis August 2018, was aber angeblich aus keinen Unterlagen hervorgehen würde.

Vilmar Eisen, der Besitzer, kann das nicht begreifen. „Wir haben den Anbau der Soja selbst finanziert und wenn die Erntezeit kommt liefern wir die Bohnen an diejenigen Leute, die wieder unseren eigenen Anbau finanzieren“, sagte er und fügte an, “Rolón kann doch das Geld nicht von anderen einfordern, wenn das, was ich angebaut habe, meins ist“.

Mittlerweile wurden alle Beteiligten aus der Gruppe um Tonel wegen Missachtung des Gerichts vorgeladen. Bis jetzt wurde der Aufforderung noch nicht Folge geleistet.

Quelle: ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

11 Kommentare zu “Mayor Otaño: Der Fall Eisen wir immer komplizierter

  1. Manni, du hast meinen vorletzten Kommentar Wochenblatt bericht Vilmar Eisen nicht gelesen, dann wuesstest du das es viel einfacher geht. Ich glaube wir denken beide in die richtige Richtung. Aber es wird nichts nuetzen. Sowie es aussieht sind wir 2 einsame Rufer in der Wueste.

    1. Wir leben hier in Paraguay und sind mehr oder weniger geduldet. Sobald einer aufzuckt, ist er weg vom Fenster, hat er sonstwas und sonstwen auf dem Hals. Sich zusammenschließen ist ja gut und schön – in einen Rechtsstaat. Hier halten alle das Ma…. und wer aufzuckt, wird plattgemacht. Unter Asgards geliebtem Führer in Paraguay verschwanden die Leute auf Nimmerwiedersehen und heute hat man Klagen am Hals, so dass man einpacken kann.

  2. Schwer bewaffnet!? Was soll das heißen ,das die Polizei Angst hat das Recht umzusetzen gegen diese Banditen? Das die Politik von Linken Gruppen das Unterstützt diese Rechtslosigkeit.?Ein Ultimatum an diese Banditen gestellt und dann mit einen Hubschrauber des Militärs Feuer frei aus allen Rohren.Die dann Auftretenden Menschenrechtler gleich mit verprügeln denn die sind nun auch nicht in Erscheinung getreten wo es um die Familie Eisen geht.Man merkt von Jahr zu Jahr das Alfredo Stroessner ein Präsident dieses Landes war wo Gesetze noch Gültigkeit hatten.Die Lügen die über ihn von Linken Gruppen verbreitet werden und mit gekauften Leuten unterstützt glauben doch nur Gehirn Kranke, Menschen mit Verstand sehen das Paraguay mit diesen Helden besser dran war.

    1. Stroessner als Helden zu bezeichnen – das geht etwas zu weit. Mein Vater hat in den 80ern in Paraguay gelebt und ihn hat schon damals massiv gestört, dass Vetternwirtschaft in Reinform herrsche. Und wer den Präsidenten kritisiere, der wurde….ihr wisst schon was ich meine.
      Aber für die Deutsche, die im Land lebten, war es ein Paradies im Gegensatz zu heute, da gebe ich dir Recht. Stroessner hat seine deutschen Wurzeln nicht vergessen. Ausserdem hat er 2 Kraftwerke in die Wege geleitet – ohne diese, da sähe es aber richtig düster in Paraguay aus – im wortwörtlichen Sinne.

      Jedenfalls braucht Paraguay wieder einen Typ von seinem Schlage – ein „Vater“, der seine Kinder (das Volk) richtig erzieht.

    2. Unter dem Strich war er eben kein guter Diktator. Ob Menschen verschwinden lassen, seinen Leuten Einnahmequellen zuschanzen und das allgemeine Volk verdummen zu lassen nur Hirngespinste pöser Linker sind, kann ich nicht beurteilen. Auch ob die Unterstellungen wahr sind nicht.
      Auch Hitler hatte Gutes geleistet, die Arbeitslosigkeit war zumindest gegen Null strebend, Infrastruktur und Wissenschaft top.
      Der Fehler war dies mit unbeschreiblicher Gewalt und menschenverachtendem, grausamen, schrecklichen Morden zu bewerkstelligen. Das ist nun wirklich keine Kunst.

  3. Manni hat recht. Aber vergesst nicht, wir alle sind die Familie Eisen. Jeder von uns muss damit rechnen, das es ihm genauso ergeht. Das muss man sich mal vorstellen, man hat alle Papiere, alles ist legal, dann stehen da irgendwelche Paraguayer auf deinem Grundstueck und sagen dir gehoert gar nichts. Polizei und Justiz ein Hohn. Du verlierst alles und gehts wieder nach Deutschland. Wir muessen dagegen an kaempfen. Wie das meiner Meinung nach am besten zu machen ist, habe ich in einem Kommentar beim letzten Wochenblatt Artikel ueber den Fall Eisen geschrieben.

    1. Zu was haben wir eine Botschaft in Asuncion? Wer sich mit Internet und Internetgestaltung auskennt (ich jedenfalls nicht) könnte doch über Internet eine Art UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG zu Gunsten der Familie Eisen organisieren. Diese dann als Eingabe an die Botschaft und den Präsidenten Chartes mit der Bitte um Hilfe. Wenn das nichts nützt, das ganze an „die große Glocke hängen“ durch Infos an die Deutsche und Internationale Presse. Ich glaube, dann würde sich in diesem trägen Land schnell etwas bewegen, zumal Paraguay ständig nach internationalen Investoren sucht. Wer hat eine Idee und macht mit – wer kann das wie unterstützen?

      1. Ich weiss nicht, ob die Botschaft dafür zustaendig ist – und es waer wichtig zu wissen, ob Familie Eisen Deutsche mit Pass oder „nur“ deutschstaemmig ist. Wenn letzteres, kann die Botschaft denke ich auch nicht viel machen.

        Im Übrigen ist der Widersacher, Luis Alberto Schupp, wohl auch deutschstämmig – und kriminell.

        Aber ob Deutsche oder nicht, ich wuensche mir in der Gegend mehr Solidaritaet mit der Familie in der Gegend.

  4. Wahrlich eine Bananenrepublik! Gesetze gibt es zu genüge, werden jedoch von niemand beachtet oder so verdreht, bis es in den Kram paßt. Ein „Rechtsstaat“ der unfähig/unwillig ist das Recht durchzusetzen und seine Bürger zu schützen. Mit Kriminellen, Landbesetzern und Banditen verhandelt man nicht – man nimmt sie umgehend fest und führt sie ihrer verdienten Strafe zu. Ein Staat, in welchem Gesetze folgenlos nicht beachtet, Recht gebeugt und nicht durchgesetzt werden, Gewalt und Korruption den Alltag prägen kann niemals funktionieren. Da helfen auch noch so viele schöne Worte der Politiker und noch so viele Kredite des IWF nichts. Paraguay ein Land der Ignoranten – so wird das nie was.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.