Die Tomaten werden “Gold“ wert

Asunción: Wer noch Tomaten in Paraguay produziert und diese auf dem Markt bringen kann darf sich glücklich schätzen. Vor allem Besitzer von Gewächshäusern profitieren von enormen Preissteigerungen.

Der Großhandelspreis bei den Tomaten hat sich durch den Frost vor zwei Wochen drastisch erhöht. Am Mercado Abasto gab es einen Anstieg um 73 % bei der roten Beere. Noch vor Wochen wurden 4.705 Guaranies pro Kilo Tomaten verlangt nun sind es 8.150 Guaranies.

Für eine Kiste mit 22 kg der roten Frucht müssen Konsumenten 180.000 Gs. bezahlen. Sie sind teilweise aber ausländischer Herkunft. 2016, in der letzten Februarwoche, gab es einen historischen Höchstpreis bei den Tomaten. Er lag damals, ebenfalls für eine Steige von 22 Kilogramm, bei 220.000 Guaranies.

„Die Erzeuger in Paraguay bieten uns minderwertige Qualität an und diese auch nur in geringen Mengen. Wir sind gezwungen, Schmuggelware zu kaufen, denn die Nachfrage von unseren Kunden ist hoch. Es sollte von der Regierung eine neue Regelung bei den Einfuhren erfolgen. Das kommt auch den Verbrauchern zugute“, sagte Jhony Cabral, der Restaurants beliefert.

Nicht nur die Tomate zieht bei den Preisen an. Es dürfte noch in weiteren Bereichen der Fall sein, der alle Endverbraucher treffen wird. Im Moment verteuern sich Kartoffeln extrem schnell. 220.000 Guaranies kostete gestern ein Sack mit 50 Kilogramm im Mercado Abasto.

Wochenblatt / ABC Color

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