Die Unsicherheit zum Ende der Wahlperiode wirkt sich auf den Konsum aus

Asunción: Die Zentralbank von Paraguay (BCP) präsentierte den Indikator für geschäftliche Entwicklungen (ECN). Dabei wird die Umsatzentwicklung in verschiedenen Branchen analysiert. In einigen brach der Konsum ein, begründet mit der Unsicherheit zum Ende der Wahlperiode in Paraguay.

Insgesamt gesehen kam es aber zu einer jährlicher Erholung von 5,2% bei dem Konsum im Februar 2018, jedoch brach der Umsatz bei den Supermärkten um 3,4% ein.

In der verarbeitenden Industrie verzeichneten die Branchen Maschinen, Textilien, Papier, Pappe, Holz, Getränke, Tabak, Backwaren, Molkereiprodukte und chemische Erzeugnisse eine positive Dynamik in ihren Verkäufen. Auf der anderen Seite kam es zu Umsatzrückgängen in den Sektoren Leder, Schuhe, unedle Metalle, Fleisch, Zucker und Öl.

Der Bericht erwähnt weiter, dass in Bezug auf den Handel gute Ergebnisse bei dem Verkauf von Fahrzeugen erzielt wurden. Hier kam es zu einem Anstieg von 29,9%. Haushaltsgeräte waren ebenso gefragt, 15,2% beträgt das Plus in dem Sektor, ebenso wurden Kraftstoffe und Gas mehr nachgefragt. Bei den pharmazeutischen Produkten ging jedoch der Verkauf um 8,7% zurück.

Günstige Ergebnisse gab es bei der Erbringung von Dienstleistungen wie in den Sektoren Hotels, Gaststätten, Verkehr, Heimdienstleistungen und Kommunikation.

Auf der anderen Seite argumentieren die Analysten aus der BCP, dass man sich in einer Wahlphase befände und danach der Konsum wieder zunehmen werde, weil die Unsicherheit nachlasse. Das hätten vor allem die Supermärkte am meisten gespürt. Generell seien die Aussichten für die kommenden Monate gut.

Wochenblatt / 5Dias

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3 Kommentare zu “Die Unsicherheit zum Ende der Wahlperiode wirkt sich auf den Konsum aus

  1. Habe mir auch analysiert warum ich in letzter Zeit weniger esse. Aha, wir befinden uns in einer Wahlphase, darauf wäre ich jetzt ohne paraeische Logik gar nicht gekommen, aber warum auch nur, der Zusammenhang liegt doch wie Tomaten auf den Augen.
    Na, dann freue ich mich wenn in einer Woche die Wahlphase vorbei ist und ich ganz unbewusst wieder mehr essen werde, sonst falle ich noch aus dem Leim.

  2. „Auf der anderen Seite argumentieren die Analysten aus der BCP, dass man sich in einer Wahlphase befände und danach der Konsum wieder zunehmen werde, weil die Unsicherheit nachlasse. “

    Wieso? Im Text steht doch, dass 30 % mehr Haushaltsgeraete und 15 % mehr Fahrzeuge verkauft wurden. Koennen die ihre eigenen Ergebnisse nicht deuten oder was?

    Da die Haushaltsgeraete seit Jahren schon in den Verkaeufen ansteigen, frage ich mich wirklich, wie das in naher Zukunft aussehen soll. Die Gerate haben Sollbruchstellen, das ist kein Geheimnis, damit die Verkauefe zumindest weiterhin gegeben sind. Aber was passiert mit dem ganzen Schrott danach?

    1. Interessiert ja keinen der Politiker, was mit den ausgedienten E-Geräten geschieht, haben wichtigere Probleme, zum Beispiel solche die sich für sie auch monetär lohnen könnten.
      So wie ich das sehe (und höre, durch irgendwelche Araber, die stundenlang durch das Viertel kurven (nebst Chicle, Chipa, Obst, Fleisch und Teppichverkäufer) und „compro aire, latitas“ auf 120 dB verkünden, alle mit dem Gehirn arbeitenden wecken und darauf aufmerksam machen wieder mal nachzuschauen, ob Mil vom Mango gefallen ist), werden die defekten Elektrogeräte mangels Rücknahme der Verkaufsstellen geordnet eingesammelt für Mil das Kilo, vom Plastik entfernt, dieser verbrannt, um ein Pack billig Bier pro Monat zu sparen und das Altmetall recycelt. Aber auch nur, wenn es der Terere-Konsum zulässt, sonst, falls gerade viel Terere anfällt, keine Zeit, stehen für die nächsten Tausend Jahre im Hinterhof (bevor sie in den Jungel geworfen werden, interessiert ja keinen.)

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