Die vergessenen Indianer

Ciudad del Este: Der 12. Oktober wurde von den Ureinwohnern als Tag der Ansprüche und nicht als Tag der Feierlichkeiten begangen, denn einige Indianer hat man einfach vergessen. So wie die Maka-Kommune im Herzen von der Hauptstadt in Alto Paraná.

Im Viertel Emiliano R. Fernández, dem Handelszentrum der Stadt, befindet sich inmitten von Gebäuden ein Platz, in dem die Gemeinde Maka mit durchschnittlich 30 bis 45 Familien angesiedelt ist, obwohl es heute nur noch etwa 15 Gruppen gibt. Das entspricht etwa hundert Menschen, Kinder und Erwachsene. Das Anwesen gehört den Maka-Indianern und sie leben dort seit ca. 35 Jahren.

Der Raum ist wie eine Straßenpassage, in der es prekäre Holzkonstruktionen gibt, mit kleinen Räumen, in denen die Indianer überleben. Der Ort ist in einem bedauerlichen Zustand.

Die Maka-Gemeinde wartet seit zehn Jahren auf Wohnungen und öffentliche Dienstleistungen, die trotz wiederholter Behauptungen nie zustande kamen. Das hat Carlos Echeverri, Anführer der Maka aus Ciudad del Este, gegenüber der Zeitung La Nación erklärt.

Am Ende der Amtszeit der damaligen Ministerin des Nationalen Sekretariats für Wohnen und Lebensraum (Senavit), Soledad Núñez, gab es ein Projekt für den Bau von Häusern entsprechend ihrer Kultur auf dem gleichen Grundstück, auf dem sie leben, mit allen erforderlichen öffentlichen Dienstleistungen und darüber hinaus einen Platz für Kunsthandwerk, das von den Indianern verkauft wird, um sich zu ernähren.

Das Projekt wurde belassen, damit das heutige Ministerium für Städtebau, Wohnungswesen und Lebensraum (MUVH), wie es heute heißt, es ausführen kann, aber es kam bisher nicht zustande.

Die indigene Gemeinde hat eine wandernde Bevölkerung, weil sie als Kunsthandwerker die Städte der Zeit entsprechend wechseln. Aufgrund der Pandemie und der Nullaktivität im Geschäft von Ciudad del Este waren sie nach Mariano Roque Alonzo gezogen und kehren nach und nach zurück. Heute gibt es laut Echeverri nur noch fünfzehn Familien.

Die Indigene Koordination für das Landesinnere liefert nur alle zwei bis drei Monate Pakete mit Grundnahrungsmitteln an die Ureinwohner der Maka. Israel Arévalos von der vorher genannten Agentur sagte, dass es keinen Bebauungsplan für die Indianer im Zentrum von Ciudad del Este in gebe.

Er wies darauf hin, dass 32 Gemeinden der Ureinwohner in Alto Paraná von dem Institut für die Rechte und Belange der Indianer (Indi) anerkannt seien, aber es gebe 42 im Departement.

Wochenblatt / La Nación / Foto: Dolly Galeano

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