Die vier großen Neuerungen bei WhatsApp im nächsten Jahr

Asunción: 2019 bedeutet für die WhatsApp User hauptsächlich Veränderungen, denn ab Februar werden für WhatsApp-Nutzer Neuheiten eingeführt, die nicht jedem passen.

Ab Februar wird erstmals Werbung angezeigt. Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Neuheiten. Doch die rund 1,5 Milliarden Nutzer weltweit müssen sich 2019 auf gravierende Änderungen bei dem Messenger-Dienst einstellen. Die bedeutendste Neuerung wird dabei die Einführung von Werbeanzeigen sein.

1. Werbung

Schon seit diesem Sommer ist bekannt, dass der zu Facebook gehörende Messenger endlich großes Geld verdienen soll – das will vor allem Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Ab Februar 2019 führt WhatsApp daher Werbung ein, die laut dem Unternehmen im Statusbereich der App ausgespielt werden soll. Die Chat-Verläufe sollen hingegen werbefrei bleiben. Die beiden WhatsApp-Gründer Brian Acton und Jan Koum haben im Streit um die geplante Werbung in diesem Jahr das Unternehmen verlassen. Sie hatten immer für einen werbefreien Messenger plädiert, mussten sich aber dem Willen Zuckerbergs beugen.

2. Dark Mode

Wohl auf kaum ein Feature dürften viele WhatsApp-Nutzer so sehnsüchtig warten wie den Dark Mode. Gerüchte, dass der Messenger einen solchen Modus erhalten soll, kursieren schon seit einigen Monaten. Doch bislang hat WhatsApp das Feature noch nicht ausgerollt. Das sollte aber definitiv Anfang des neuen Jahres passieren.

Der Dark Mode bietet gleich zwei Vorteile: Zum einen schont eine dunkle Umgebung – gerade nachts – die Augen. Für unsere Sehorgane ist das Starren auf den Bildschirm damit weniger stressig. Zum anderen schont ein Dark Mode bei Smartphones mit OLED-Display auch den Akku. Denn OLED-Screens haben bei der Darstellung von hellen Hintergründen einen höheren Leistungsverbrauch als bei der Zeichnung dunkler Farben.

3. Tablet

Ab 2019 wird WhatsApp auch auf dem Tablet verfügbar sein. In der Vergangenheit war WhatsApp auf Tablets nur verfügbar, wenn Nutzer gesondert eine APK-App heruntergeladen hatten oder WhatsApp über den Safari-Browser auf dem iPad genutzt haben.

4. Private Antworten

Ein äußerst nützliches, aber auch heikles Feature ist die angekündigte Funktion „Reply privately“, mit der in Gruppenchats mit vielen Teilnehmern mehr Übersichtlichkeit einkehren soll. Ab 2019 soll das Feature großflächig ausgerollt werden. Dank der Funktion können Nutzer künftig auf eine Nachricht eines anderen Chat-Teilnehmers so antworten, dass die Nachricht nur an eine Person geschickt wird – also privat bleibt und für die anderen Nutzer nicht sichtbar ist.

Wochenblatt

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2 Kommentare zu “Die vier großen Neuerungen bei WhatsApp im nächsten Jahr

  1. An und für sich eine gute Sache mit seinem iTelefon zu sprechen anstatt auf im SMS zu schreiben.
    Wenn es denn nur keine Proprietäre Softwäre wäre, die zum Facebock Konzern gehört, die, wie man seit spätestens Eduard Snowden weiß, ein paar Hintertürchen für NSA/BND offen hält.
    Es gibt aber noch andere VoiP-Anbieter. Nur muss dann der andere auch bei diesen Anbieter sein.
    Facebock etabliert sich hier zu einem Monopolisten. Zu was das führt ist sicherlich eine funktionierende Software, da kommerziell entwickelt, aber am Beispiel Adobe und seinem Flash-(und anderem)-Mist einfach nur Mist.

  2. Wenn die User von Whatsapp mehr ein Augenmerk auf die Privatsphäre legen würden, dann wäre Whatsapp nicht so verbreitet.
    Denn gerade bei US Unternehmen muss / kann man davon ausgehen, dass die alle Daten an Geheimdienste/ Polizei weitergeben.
    Ein wirkliche Alternative ist: https://www.signal.org/

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