Dieb missbraucht und beraubt eine Frau

Luque: Eine 49-jährige Frau wurde von einem Räuber sexuell missbraucht, der am vergangenen Dienstagabend in ihr Haus eingedrungen war. Ein junger Mann – den das Opfer als Täter identifiziert nannte – wurde verhaftet, aber am Donnerstagnachmittag wieder freigelassen, nachdem die Frau vor der Staatsanwaltschaft ihre Aussage widerrief.

Die Tat ereignete sich am vergangenen Dienstag gegen 22.40 Uhr in einem Haus in Luque, das von einem Mann von kleiner und schlanker Statur betreten wurde, wobei er die Tatsache ausnutzte, dass die Tür offen stand. Er ging in das Zimmer der Hausbesitzerin, ohne dass ihre Tochter und ihr Enkel es bemerkten.

Sofort fesselte der Eindringling die Frau mit einem Gürtel und bedeckte ihren Mund mit einem Handtuch, um sie dann sexuell zu unterwerfen. Nachdem er das Opfer vergewaltigt hatte, nahm der Mann ein Mobiltelefon sowie Bargeld mit und floh dann vom Tatort.

Die Tochter des Opfers, die sich im Haus aufhielt, hatte nichts von dem Verbrechen bemerkt. Aber als sie ihre Mutter kurze Zeit später entdeckte, rief sie die Polizei, die sofort am Tatort eintraf.

Auf dem Weg zur Polizeiwache zeigte die Frau aus dem Streifenwagen auf einen Mann als den mutmaßlichen Täter, sodass er festgenommen und zum Polizeipräsidium gebracht wurde.

Die Staatsanwältin Sandra Ledesma ordnete eine medizinische Untersuchung, die Entnahme von Proben und eine psychologische Behandlung  der Frau an. Das Opfer erschien am Donnerstag, um auszusagen und berichtigte ihre Personenbeschreibung des Täters. Sie wies darauf hin, dass der Verhaftete nicht derjenige war, der sie missbraucht hat, sodass diese Person schließlich freigelassen wurde.

Wochenblatt / ABC Color / Beispielfoto aus dem Archiv

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2 Kommentare zu “Dieb missbraucht und beraubt eine Frau

  1. Fragen über Fragen, Tochter und Enkel bekommen nichts mit, woher wusste der Täter, wo das Zimmer der Oma ist und nicht im Zimmer der Tochter gelandet ist. Dann Festnahme und Widerruf der Anzeige, der war es doch nicht. Täter bedeckte den Mund mit einem Handtuch, also nicht in den Mund gestopft. Die hat sich eindeutig einen Freier bestellt. das der dann auch noch Sachen mitgehen lässt, war sicher nicht geplant, deshalb die Anzeige.

  2. „Auf dem Weg zur Polizeiwache zeigte die Frau aus dem Streifenwagen auf einen Mann als den mutmaßlichen Täter, sodass er festgenommen und zum Polizeipräsidium gebracht wurde“, trifft auf jeden zweiten Mann zu, wenn man zum Fenster raus schaut. Aber hätte ja sein können, dass genau der es war.

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