Dokumentarfilm über Josef Mengele in Paraguay

Asunción: Aufbauend zu einem schon veröffentlichten Buch wird bald ein Dokumentarfilm mit dem Titel “De Ausschwitz a Hohenau“ veröffentlicht, der das Leben des Josef Mengele während seiner 15 Monate in Paraguay belichten soll.

Unter der Regie von Desirée Esquivel wurde die Geschichte von Mengele in Paraguay dank der Ermittlungen von Andrés Colmán Gutiérrez (Beitragsbild) ausgeweitet und mit vielen Interviews und Ortsbegehungen übersichtlich in Szene gesetzt.

Durch eine journalistische Untersuchung rekonstruierten sie die Route des “Todesengels“ durch Paraguay von seiner ersten Reise 1951 bis zu seiner Flucht nach Brasilien 1961 anhand von Dokumenten und Zeugnissen, einschließlich der Geschichten des Mannes, der fünfzehn Monate mit ihm auf einer Granja in der Kolonie Hohenau lebte und mit der Tochter einer der Überlebenden aus Auschwitz, die ihn 1965 in einem Juweliergeschäft in Asunción traf.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert sind Details über die paraguayische Nationalität und das Asyl, das die Diktatur von Alfredo Stroessner dem flüchtigen Nazi-Arzt Josef Mengele gewährt, durch Schweigepakte und Angst vor Repressalien verborgen.

Wochenblatt / Hoy

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